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Wichtigste Baustelle fast im Plan

Vorarbeiter Volker Steinhage arbeitet mit seinen Kollegen derzeit am zweiten Bauabschnitt hinter der Einmündung Einsteinstraße.
Vorarbeiter Volker Steinhage arbeitet mit seinen Kollegen derzeit am zweiten Bauabschnitt hinter der Einmündung Einsteinstraße. FOTO: Steffi Ludwig
Forst. Die Bauarbeiten in der Spremberger Straße liegen trotz allen Wirbels um die Umleitungsstrecken fast genau im Zeitplan. Am Samstag soll die Asphaltdeckschicht im ersten Bauabschnitt aufgebracht werden, weshalb an diesem Tag der Netto-Parkplatz nicht befahren werden darf. Steffi Ludwig

Während die Umleitungsstrecken für Forsts derzeit wichtigste Baustelle für Nervenflattern bei allen Beteiligten sorgen, gehen die Arbeiten nahezu planmäßig voran. Hinter der Einmündung Einsteinstraße, also bereits im zweiten Bauabschnitt, der bis zur Töpferstraße geht, zieht Vorarbeiter Volker Steinhage das Maßband für den künftigen Fußweg. "Wir sind hier im zweiten Bauabschnitt bereits ein gutes Stück weitergerückt, haben schon 25 Prozent des Straßenbaus geschafft", berichtet Klaus Pobig, Bauleiter der Asphalt-Straßenbau-Gesellschaft (ASG).

Dafür sei der erste Bauabschnitt ab Wasserturmkreisel bis Einsteinstraße leicht verspätet, wie Sabine Jahnke, Fachbereichsleiterin Bauen der Stadt Forst, im jüngsten Bauausschuss mitteilte. Eigentlich wollte man Ende September fertig werden, nun wird es Ende Oktober. Alle Medien seien verlegt, die Trag- und Binderschicht aufgebracht.

Nun ist für den kommenden Samstag geplant, die Schwarzdecke aufzubringen. An diesem Tag sei es nicht möglich, den Netto-Parkplatz mit dem Auto zu befahren, bestätigt Bauleiter Klaus Pobig. Der Discounter sei jedoch fußläufig über den Fußweg auf der rechten Seite erreichbar. Bei Lidl könne auf dem Parkplatz geparkt werden, dann jedoch wegen der Arbeiten die Straße nicht betreten werden. Hier müssten die Einkäufer über den Kreisverkehr und dann entlang des Gehweges laufen. Diese Regelung gelte bis Montag früh, so der Bauleiter.

Danach werde die Straßenbeleuchtung in dem Straßenabschnitt aufgestellt, so Sabine Jahnke. Wenn die Arbeiten Ende Oktober fertiggestellt seien, werde der Abschnitt für den Anlieger- und Lieferverkehr freigegeben. Der zweite Bauabschnitt soll dann bis zum 23. Dezember abgeschlossen sein, ursprünglich war der November als Fertigstellungstermin vorgesehen. Der dritte Bauabschnitt bis zur Weinbergstraße solle dann im März beginnen.

Mit dem Ende der Arbeiten werde im November 2017 gerechnet. In dieser Zeit werde die Vollsperrung bestehen bleiben, so die Fachbereichsleiterin Bauen - und somit auch die Umleitungsstrecken über die Skurumer/Triebeler Straße und die Euloer Straße. Dort hatte es in der letzten Zeit viel Ärger gegeben, da sich Anwohner massiv über Raser und Falschfahrer beschwert hatten. Die Stadt hat inzwischen an verschiedenen Stellen immer wieder nachgesteuert: beispielsweise mit Geschwindigkeitsbegrenzungen in der Muskauer und Euloer Straße, und die Polizei hat in der vergangenen Woche verstärkt geblitzt. "Die Spremberger Straße ist nun einmal eine Bundesstraße mit dem zweithöchsten Verkehrsaufkommen in Forst, deshalb mussten wir auch eine große Umleitung über Landes- und Kreisstraßen ausweisen und nicht über kleine Straßen", rechtfertigt Sabine Jahnke noch einmal die Umleitungsstrecke, die gemeinsam mit Landkreis Spree-Neiße, Landesbetrieb Straßenwesen und Polizei festgelegt worden war.