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| 02:51 Uhr

Wettbewerbsfähigkeit als Hauptziel

Spree-Neiße-Landrat Harald Altekrüger.
Spree-Neiße-Landrat Harald Altekrüger. FOTO: Landkreis Spree-Neiße
Forst. In der Sitzung der Energieregion Lausitz am 22. Januar hat der Landrat des Landkreises Dahme-Spreewald Stephan Loge (SPD) offiziell den Staffelstab an den neuen Sprecher der Energieregion Lausitz übergeben. red/fh

Turnusgemäß übernimmt Spree-Neiße-Landrat Harald Altekrüger (CDU) die Funktion für das Jahr 2015, heißt es in einer Pressemitteilung.

"Wichtig wird es sein, die Profilierung der Energieregion Lausitz weiter voranzutreiben.", unterstreicht Altekrüger. "Mit der Kompetenzfeldanalyse der Energieregion Lausitz haben wir mit zahlreichen regionalen Akteuren und der Prognos AG die Basis für die künftige strategische Aufstellung der Energieregion Lausitz erarbeitet. Die Analyse war als Initialzündung entscheidend, da diese die regionale Entwicklung konkret entlang von Leitthemen einordnet", ist der neue Sprecher überzeugt. Dies biete laut Altekrüger die Chance, einen umsetzungsorientierten Zukunftsdialog in der Energieregion Lausitz mit einem Aufbruchsignal für die zu verknüpfen.

Wesentliches Anliegen ist es, die Struktur des Wirtschaftsstandortes weiterzuentwickeln. Mit der Fokussierung auf Kompetenzfelder - die aussichtsreichsten wirtschaftlichen und technologischen Themenbereiche - soll nach außen ein klares Kompetenzprofil der Energieregion Lausitz sichtbar werden. Gleichzeitig soll die Schlagkraft durch die zielorientierte Positionierung der vorhandenen wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Potenziale erhöht werden, um die regionale Wettbewerbsfähigkeit zu stärken.

"Die regionalen Kompetenzen im Forschungsbereich sind weiter zu schärfen. Als Innovationstreiber sind die Wissenschaftseinrichtungen unentbehrlich, da innerhalb der Unternehmen häufig nur ein geringer Anteil an Beschäftigten in Forschung und Entwicklung vorhanden ist. Die enge Verzahnung im Wissens- und Technologietransfer der BTU Cottbus-Senftenberg und der Technischen Hochschule Wildau im Rahmen von Verbundprojekten wird entscheidend sein. Hier werden wir uns im Forum Wirtschaft/Wissenschaft weiter engagieren", kündigt Harald Altekrüger an.

Neben der inhaltlichen Projektarbeit der einzelnen Foren, wie die Verbesserung von Ansiedlungsbedingungen in den Industrieparks, die Fachkräftesicherung, die Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur oder die Qualitätssicherung im Rad- und Kulturtourismus sieht Altekrüger darüber hinaus den Schwerpunkt in diesem Jahr vor allem im Innen- und Außenmarketing.

"In den letzten fünf Jahren haben wir zahlreiche Impulse in der Projektarbeit setzen können. Dies ist die Grundlage sich unter dem Claim ‚Gemeinsam Perspektiven entwickeln‘ im Marketing neu aufzustellen und die Schlagkraft der Energieregion Lausitz in der Ansprache weiter zu erhöhen", betont der Spree-Neiße-Landrat.