| 02:38 Uhr

Wenn Liebe zur Musik inspiriert

Die Mitwirkenden des Kammerkonzerts: Schauspieler Thomas Harms (von links) und das AMEA-Quartett mit Agnieszka Pepkowska (Violine), Almut Seidel, und Elena Iskraut (Violoncello) und Matthias Schella (Viola).
Die Mitwirkenden des Kammerkonzerts: Schauspieler Thomas Harms (von links) und das AMEA-Quartett mit Agnieszka Pepkowska (Violine), Almut Seidel, und Elena Iskraut (Violoncello) und Matthias Schella (Viola). FOTO: Kross
Cottbus. Unter dem Titel "Die Liebste gab mir einen Zweig" erklingen beim Kammerkonzert am Samstag, 18. Februar, 20 Uhr im Kammermusiksaal des Staatstheaters Cottbus zwei von Liebe inspirierte Kompositionen. red/dst

Der Titel könnte aber auch lauten "Die Liebste gab mir einen Korb", denn weder Antonin Dvorak noch Leos Janacek fanden letztes Gehör bei ihren Angebeteten. Dvorak schrieb seinen Streichquartettzyklus "Zypressen" nach einer gleichnamigen Liederfolge, in der er als junger Mann seine unerwiderte Liebe zu Josefa Cermak zu bewältigen suchte.

Thomas Harms trägt einige der Gedichte vor, die Dvorak vertonte. So kommen neben "Liedern ohne Worte" auch "Worte ohne Noten" zu Gehör. Janacek und eine junge Frau verband im fortgeschrittenen Alter des Komponisten eine platonische Affäre. Sie dauerte bis zu Janaceks Tod im Jahre 1928. Im gleichen Jahr noch setzte er dieser Liebe, die ihn vielleicht vollkommen zufriedenstellte, mit seinem 2. Streichquartetts "Intime Briefe" ein Denkmal.

Es musiziert das AMEA-Quartett mit Almut Seidel, Agnieszka Pepkowska (Violine), Matthias Schella (Viola) und Elena Iskraut (Violoncello).

Karten sind erhältlich im Besucherservice, unter der Ticket-Telefonnummer: 0355 / 78242424, an der Abendkasse sowie online unter www.staatstheater-cottbus.de