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Wenigstens nicht leuchtend Orange

Übrigens. Rein damit, durchgemischt und dann getrunken. Nein, ich gebe es zu, ich kann mit Smoothies nichts anfangen. Jürgen Scholz

Das mag an der grellen Farbe manch zähflüssiger Komponenten zu tu haben, die nach einer unbarmherzigen Zerkleinerung durch moderner Hausgeräte nicht mehr annähernd erkennen lassen, was sie einst darstellten; Karotte, Orange, Salatblatt?

Dabei bin ich nicht zimperlich. Laubskaus, dieses Seefahrergericht, dem man nachsagt, dass es auch nur eine mehr oder weniger gekonnte Verarbeitung von Resten ist, esse ich gelegentlich ganz gerne. Pürierte Kartoffeln, kein Problem. Eintöpfe, bei denen auch einige Kompenenten bis zur Unkenntlichkeit zusammengekocht werden; sehr gern. Von mir aus auch gelegentlich Porridge, wobei der zusammengekochte Haferbrei schottischer Prägung schon rein visuell eine Zumutung darstellen kann.

Aber Smoothies? Niemals!

Dabei ist es eigentlich doch nichts anders als bei einer Wurst: Am Ende muss man auch dem Fleischer vertrauen. Was drin ist, weiß nur er. Aber wenigstens ist das Endprodukt nicht leuchtend Orange oder Grün.