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Weniger Arbeitslose in Spree-Neiße

Forst. Die Zahl der Arbeitslosen ist im März im Landkreis Spree-Neiße auf 10,3 Prozent gesunken. Das sind 346 Personen weniger als noch im Vormonat. slu

Dies sei ein sehr erfreulicher Rückgang der Arbeitslosenzahlen, bemerkte der Werkleiter des Jobcenters Spree-Neiße, Hermann Kostrewa (SPD), in der jüngsten Sitzung des Werksausschusses Eigenbetrieb Jobcenter Spree-Neiße. Noch im Februar betrug die Quote 10,8 Prozent, im März 2014 waren es gar 11 Prozent gewesen.

Die "einsetzende Frühjahrsbelebung" sei für den Rückgang der Arbeitslosenzahlen verantwortlich, so Kostrewa. Damit waren Ende März im Landkreis Spree-Neiße 6657 Menschen ohne Arbeit. 2171 zählten in den Bereich SGB III, sind also Arbeitslosengeld II-Empfänger. 4486 Menschen fielen in den Bereich SGB II (Hartz IV-Empfänger).

"Die Arbeitskräftenachfrage in der Region ist weiter hoch - eine steigende Tendenz zeigt sich saisonbedingt im Gastronomiebereich, in der Landwirtschaft sowie im Garten- und Landschaftsbau", so Hermann Kostrewa.

Nach wie vor stark nachgefragt seien Arbeitskräfte im Gesundheitswesen sowie alle handwerklichen Berufe und Kraftfahrer. "Wer Arbeitskräfte sucht, kann sich gern an den Arbeitgeberservice des Jobcenters wenden. Es werden Sprechstunden sowohl für Arbeitgeber als auch für Arbeitsuchende angeboten", berichtet der Jobcenter-Leiter.

Für die einzelnen Geschäftsstellen der Arbeitsagentur gliedern sich die Zahlen folgendermaßen auf:

Forst hat mit 13,8 Prozent Arbeitslosen immer noch die rote Laterne. Senftenberg und Weißwasser sind mit 13,6 Prozent jedoch auf den Fersen. In Forst sank die Quote im März um 0,5 Prozentpunkte, damit sind hier 1952 Menschen arbeitslos.

In Spremberg ist die Quote um 0,6 Prozentpunkte auf 10,8 Prozent gesunken. Hier waren 1776 Menschen arbeitslos.

Guben hatte im März 1611 Arbeitslose. Das ist eine Quote von 12,9 Prozent und ein Absinken um 0,4 Prozentpunkte.