Wer nicht stricken kann, spendet ein paar Euro für die Bioresonanz-Therapie, mit der Schmidtchens Immunsystem gestärkt werden soll und die vom Kratzen strapazierte Haut etwas beruhigt werden kann. Geheilt werden kann Schmidtchen damit zwar laut Tierheim nicht, es helfe aber merklich. Der Tipp kam demnach aus der Uni-Klinik.

Die Idee mit dem Pullover für einen Kater ist aus der Not geboren. Um Schmidtchens aufgekratzte Haut zu behandelt, wird der Kater mit einer Creme eingeschmiert. Dann kommt der Pullover zum Schutz darüber. Als der erste Pullover verschlissen war, musste ein neuer her.

Das Tierheim startete einen Aufruf bei Facebook und die Rückmeldungen reißen bis heute nicht ab - nachdem auch zunächst die RUNDSCHAU, dann Presseagentur und RBB über den Wildkater berichtet hatten. Mittlerweile kommen die Pullover und Spenden nicht nur aus der Lausitz, sondern auch aus vielen anderen Ecken Deutschlands, sodass der "pulloverte" Kater aus Forst mittlerweile wohl einen regelrechten Kleiderschrank im Tierheim gebrauchen könnte.