Man erkenne damit das national wie international bedeutsame Projekt als wichtigen Beitrag zum Erhalt und zur Entwicklung des Sports und der Stadtbaukultur an, so der SPD-Bundestagsabgeorndete Ulrich Freese, der Mitglied des Ausschusses ist. „Es freut mich, dass die 112 Jahre alte Radrennbahn weiterleben wird und in der Zukunft regional und international eine wichtige Aufgabe im Rad- Reitsport spielen wird“, so Freese. Das Rad- und Reitstadion sei ein wichtiger Beitrag zur Identität von Stadt und Region. „Die Forster können stolz auf ihre Rennbahn sein, die ein internationales Zentrum der Steherrennen bildet. Darüber hinaus ist die Verbindung von Rad- und Reitsport in Europa einmalig und entwickelte sich in den vergangenen Jahren zu einem sehr erfolgreichen internationalen Veranstaltungsort für Reiter und Radrennfahrer. Mit der nun gesicherten grundhaften Erneuerung des Rennbahnovals und dem Neubau des Rad- und Reitstützpunktes wird diese Tradition in die Zukunft fortgeschrieben“, ist sich Ulrich Freese sicher.

Der Bund fördert das 2,8 Millionen Euro teure Projekt im Rahmen des „Bundesprogramms für Investitionen in kommunale Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ mit 2,6 Millionen Euro. Zu Entwicklung des Rad- und Reitstützpunktes in Forst sind mehrere Maßnahmen vorgesehen: Grundhafte Erneuerung des Radovals, Umfangreiche Rückbau- und Abbrucharbeiten, Erneuerung der Tragschichten, Herstellung der Betonfläche der Fahrbahn aus Spezialbeton unter der Berücksichtigung der Kurvenneigung bis 60 Grad, Erneuerung der Geländer und Absperrungen, Landschafts- und Wegebau, Technische Ausstattung erneuern unter der Berücksichtigung innovativer und klimaneutraler Bauteile, Ersatzneubau eines Rad- und Reitstützpunktes mit Rückbau der Leichtbaubaracke, Ersatzneubau behindertengerecht/energetisch mit barrierefreien Sanitär- und Umkleideräumen, Vereinsräumen, Sport- und Vorbereitungsräumen, Sanitätsraum und Räume für Dopingkontrolle.