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| 18:26 Uhr

Weihnachtsmarkt
Mehr Fläche für Weihnachtsmarkt

Traditionell eröffnen die Kinder der Integrationskita „Talitha Kumi“ wie hier im Vorjahr den Weihnachtsmarkt. In diesem Jahr heißt das Programm „Ein Licht geht uns auf“. Archivfoto: Ludwig
Traditionell eröffnen die Kinder der Integrationskita „Talitha Kumi“ wie hier im Vorjahr den Weihnachtsmarkt. In diesem Jahr heißt das Programm „Ein Licht geht uns auf“. Archivfoto: Ludwig FOTO: LR / Steffi Ludwig
Erstmals rücken die Stände unter erleuchteten Platanenhain. Beim Programm setzt Stadt auf Bewährtes. Von Katrin Kunipatz

Einen Vorgeschmack auf den diesjährigen Weihnachtsmarkt erleben die Forster seit dem ersten Advent an der Stadtkirche. Wie immer erstrahlen die großen Weihnachtsbäume im Licht der vielen kleinen Lampen. Doch in diesem Jahr ist auch der Platanenhain hinter der Kirche erleuchtet. „Die Bäume sind groß und die Äste belastbar genug, um dort eine Beleuchtung anzubringen“, erklärt Stefan Palm, Leiter des Eigenbetriebs Kultur.

Deshalb wird der Weihnachtsmarkt in diesem Jahr erstmals in diese Richtung erweitert. Zwar sind die städtischen Standardhütten etwas zu hoch, um unter den Ästen der Bäume Platz zu finden, dafür passen die Stände zweier Gastronomen darunter. Sie werden die fest montierten Bänke unter den Platanen nutzen, ergänzt Angela Stadach beim Eigenbetrieb für das Projekt Weihnachtsmarkt verantwortlich.

Die Erweiterung bringt neue Möglichkeiten mit sich. Um den Aufbau und später den sicheren Fußgängerverkehr auf dem Markt zu gewährleisten, wird ab Montag die Verbindungsstraße zwischen Mühlenstraße und Am Haag vor dem Platanenhain gesperrt. Deshalb ist es in diesem Jahr möglich, das Festzelt leicht zu drehen, sodass es parallel zur Straße steht. Je nach Wetter könnten dann zusätzlich zur Giebelwand die Seiten geöffnet werden, um noch mehr Zuschauern den Blick auf das Bühnenprogramm zu ermöglichen, so Palm. Auch das Eingangstor rückt ein Stück nach hinten. Und an der Nordseite der Kirche konzentrieren sich die Angebote für die Kinder: Karussell, Eisenbahn und Entenangeln. Nebenan stehen das Naturmobil und die von den Kitas geschmückten Märchenhütten. Neu ist ein kleines rundes Hexenhaus. „Es ist bunt bemalt und bietet die Chance zum Fotografieren, wenn die Kinder zu den kleinen Fenstern hinausschauen“, erklärt Angela Stadach. Nicht weit ist es von dort zum Weihnachtszoo an der Beethovenstraße.

Bei den Händlern in 17 Hütten und an acht mobilen Ständen setzt die Stadt auf bewährte Anbieter, die oft seit vielen Jahren auf dem Weihnachtsmarkt stehen. Und doch gibt es Neulinge: die Confiserie Felicitas und die Guppe Ravenchild. Letztere beschließen am Freitag und Sonntag mit einem feuerfunkelnden Abendgruß den Markttag.

Insgesamt folge der Weihnachtsmarkt auch in diesem Jahr dem bewährten Konzept, so Stefan Palm. Die viertägige Dauer, die Größe der Fläche und die Infrastruktur an der Stadtkirche haben sich als praktikabel erwiesen. Erfreut ist er, dass sich Kindergärten, Horte und Tagesmütter genauso wie die verschiedenen Forster Chöre wieder am Programm beteiligen. Und die vier Forster Bäcker sponsern den Weihnachtsstollen und das allabendliche Stockbrot für die Kinder. Letztlich hänge aber die Zahl der Besucher und damit der wirtschaftliche Erfolg für die Händler vom Wetter ab, so Angela Stadach. Also Daumen drücken.