Was in Forst geschenkt wird, wollte die RUNDSCHAU wissen und hat in einem Geschäft für Sportbekleidung, einem Reformhaus und einem Stoffladen nachgefragt.

Forster kaufen Sporthosen statt Schlitten

Weil die Temperaturen vor Weihnachten ungewöhnlich mild sind, werden typische Weihnachtsartikel wie Schlitten kaum gekauft. „Wir sind temperaturabhängig im Sport“, sagt Uwe Hubert, Inhaber des gleichnamigen Sportgeschäfts. Im Weihnachtsgeschäft begehrt waren in diesem Jahr lange Sporthosen für Herren, genauso wie Multifunktionstücher. Trotz wärmerer Temperaturen wurden häufig Mützen und Handschuhe gekauft, aber in der dünneren Variante. Mit Sportartikeln beschenkt werden vorrangig Männer und Kinder, dabei ist Fußballbedarf besonders gefragt.

Neuseeländischer Honig der Renner in Forster Reformhaus

Damit die Beschenkten nicht nur fit, sondern auch gesund bleiben, kauften viele Forster neuseeländischen Manuka-Honig bei Sylvia Heidenreich im Reformhaus. Weil er etwas kostspieliger ist, werde er als Geschenk angesehen und verschenkt, so Heidenreich. Beliebt waren auch verschiedene Gesundheitstoniken wie Kräuterliköre. „Ganz klassisch werden auch Tees, Säfte oder Aufstrich verschenkt“, so Heidenreich.

„Das Qualitätsbewusstsein vieler Kunden ist in den letzten Jahren gestiegen“, so Angelika Grätz, Inhaberin des Stoffgeschäfts Stoff-Art. Neben Wollstoffen waren vor allem Patch-Work-Stoffe mit Weihnachtsmotiven begehrt. Daraus nähen die Kunden vorrangig Dekorationsbedarf, wie Kissen, Platz-Sets oder Tischdecken. Auch Selbstgenähtes hat Angelika Grätz verkauft: Engelchen oder Herzen zur weihnachtlichen Dekoration.