ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 00:00 Uhr

Wasserqualität ist top an den Seen im SPN-Kreis

Forst. Seit dieser Woche ist die Badesaison in Brandenburg eröffnet. Und die Behörden geben grünes Licht: Die Wasserqualität in Spree-Neiße ist top. Jetzt muss nur noch der Sommer kommen. Bodo Baumert

Die Badegewässer im Land Brandenburg werden seit 2008 entsprechend den Vorgaben der Brandenburgischen Badegewässerverordnung stetig kontrolliert. "Danach werden die mikrobiologischen Parameter Intestinale Enterokokken und Escheria Coli untersucht und eine Ortsbesichtigung durchgeführt", erklärt Amtsarzt Dr. Sven Sondergeld. Die Bakterien können die Gesundheit der Badegäste gefährden. Im Landkreis Spree-Neiße werden für das laufende Jahr zwei EU-Badegewässer ausgewiesen: der Deulowitzer See in der Gemeinde Schenkendöbern und der Großsee in der Gemeinde Tauer.

"Nach der mikrobiologischen Bewertung der Untersuchungsergebnisse von 2008 bis 2011 wird für beide Badegewässer eine ausgezeichnete Badewasserqualität ausgewiesen", erklärt Sondergeld. Durch den Fachbereich Gesundheit werden diese Badegewässer mindestens einmal monatlich während der Badesaison überprüft, die Ergebnisse der Untersuchungen werden auf der Internet-Badestellenkarte des Landes Brandenburg veröffentlicht. Zur Eröffnung der diesjährigen Badesaison wurden beide Seen untersucht und von der Kreisverwaltung nach der Prüfung zu Beginn der Woche für den Badebetrieb freigegeben.

Vorsorglich untersucht wurden auch weitere Seen im Kreisgebiet. Dazu gehören die Talsperre an den Stränden der Campingplätze Klein Döbbern und Bagenz, der Pinnower See, Kiessee Bresinchen, Göhlensee, Kiesgrube Drachhausen, Kiesgrube Groß Jamno, Garkoschke Peitz und Willischza Burg. Weitere Proben wurden am Lohnteich Tschernitz, am Badesee Eichwege und Felixsee Bohsdorf genommen. "Auch diese Gewässer sind zum Baden geeignet", erklärt Sondergeld.

brandenburg.de/badestellen