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Wählergruppe will eine Stimme für die Forster Kleingärtner sein

Forst. Für die Kommunalwahl am 25. Mai tritt die Wählervereinigung Landwirtschaft und Umwelt erneut an. Sie hat sich in dieser Legislaturperiode für die Entwicklung eines Kleingartenkonzeptes eingesetzt, das sie in den nächsten Jahren umsetzen möchte. ckx

Das erklärte Ziel der Wählergruppe Landwirtschaft und Umwelt ist es, eine unabhängige Interessengemeinschaft zu schaffen, die von keiner Partei dominiert wird. In den vergangenen Jahren hat sich die Wählergruppe laut Vorsitzendem Uwe Kohn besonders für ein Kleingartenentwicklungskonzept für Forst starkgemacht. "Wir haben mit der Stadt gemeinsam ein Konzept erarbeitet, schließlich haben wir bedingt durch die Einwohnerentwicklung ein Überangebot an Gärten", erklärt Uwe Kohn. Er sitzt für die Wählervereinigung "Für Forst" in der Stadtverordnetenversammlung. Dieses Konzept wolle er in der neuen Legislaturperiode umsetzen und dabei vor allem die Interessen der Kleingärtner vertreten. "Die Kleingärtner sind bisher in Forst immer etwas stiefmütterlich behandelt worden", erläutert Kohn. Nun habe sich das Verhältnis zur Stadt normalisiert und man arbeite gemeinsam an Lösungen. "Der Kampf der jeweiligen Interessen ist noch nicht abgeschlossen", ist sich Uwe Kohn sicher. Deshalb sei es umso wichtiger, weiter im Stadtrat am Ball bleiben zu können.

Darüber hinaus ist es eines der größten Anliegen der Wählergruppe, die Land- und Forstwirtschaft in ihrer gesamten Fläche in und um Forst zu erhalten. "Wir wollen den Landwirten im Stadtrat eine Stimme geben. Immerhin gibt es zahlreiche Entscheidungen der Stadtverordneten, die auch die Landwirte betreffen", sagt Kohn. Ob es wieder eine Wählervereinigung zu "Für Forst" geben wird, hängt laut Kohn vom Ausgang der Wahl und vom Antritt von Wolfgang Starick ab. Mit ihm hatte Kohn in den vergangenen Jahren eng zusammengearbeitet.

Zum Thema:
Für die Wählergruppe Landwirtschaft und Umwelt treten zur Kommunalwahl in Forst an: Uwe Kohn, Eveline Böhm, Peter Schille, Susanne Zahn und Sylvia Kohn.