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| 17:25 Uhr

Forst
Von Fußball über Kunst bis zum Gottesdienst

Forst. Die Interkulturelle Woche startet in Forst am kommenden Mittwoch mit einem Turnier und wird bis in den Oktober gehen.

Die Stadt Forst veranstaltet auch in diesem Jahr wieder eine Interkulturelle Woche, die jedoch weit über eine Woche hinausgehen wird. Wie Stadtteilmanagerin Kathleen Hubrich mitteilt, beginnt sie am Mittwoch, 12. September, mit dem Fußballfreundschaftsspiel „Soccer for Friends“. Zu diesem werden sich wie in den Vorjahren Geflüchtete und Forster Fußballvereine treffen. Mit dabei sind auch die „Forster Löwen“, eine selbstorganisierte Gruppe geflüchteter afghanischer und pakistanischer Männer, die bei Freundschaftsspielen in der Region auch schon erste Plätze und Pokale gewonnen habe, kündigt Kathleen Hubrich an. Anstoß im Stadion am Wasserturm ist 16.30 Uhr.

Auch das Internationale Kunstsymposium, das vom 13. bis 20. September an der Stadtkirche St. Nikolai die gefällten Bäume des Lindenplatzes in Kunst verwandelt, ist Bestandteil der interkulturellen Woche – kommen die Künstler doch aus Polen, Italien, Holland, Großbritannien, Deutschland und Russland.

Am 17. September wird schließlich die Interkulturelle Woche im Landkreis offiziell durch Landrat Harald Altekrüger (CDU) und die Forster Bürgermeisterin Simone Taubenek (parteilos) im Forster Kreishaus eröffnet. Ab 15 Uhr haben Kinder und Lehrer der Grundschule Nordstadt das Programm „Bunte Vielfalt“ vorbereitet und zeigen mit Musik, Tanz, kulinarischen Überraschungen und einer Ausstellung, wie Vielfalt gemeinsam an der Schule gelebt wird.

Am 30. September wird zu einem mehrsprachigen Gottesdienst  unter dem Motto „Vielfalt erleben“ in das Gemeindehaus der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde eingeladen. Ab 10 Uhr sind Lieder in Farsi und Deutsch sowie kulinarische Köstlichkeiten geplant.

Weitere Aktionen, wie der Tag der offenen Tür im Übergangswohnheim für Asylbewerber, ein naturwissenschaftliches Theater mit Fräulein Brehm oder ein Rückblick auf das interkulturelle Stadtpicknick mit Fotoschau seien geplant, aber noch nicht terminlich festgezurrt, so Kathleen Hubrich. Auf jeden Fall werde die Interkulturelle Woche in den Oktober hinein laufen.