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Vom Bösen Ufer aus auf Tour

FOTO: privat
Eine Typveränderung wünscht sich ja so mancher, bei vielen ist sie auch durchaus hilfreich. Allerdings darf diese nicht zu weit gehen. Slu Slu

Das müssen sich wohl auch der Wirt der Bauernschänke in Naundorf, Fred Lehmann, und Sammler Frank Owczarek beim RUNDSCHAU-Bericht über das Schlachtefest in Naundorf gedacht haben. Denn das Foto (siehe Bild) zeigte nicht Wirt Fred Lehmann, sondern Frank Owczarek, der bei der Veranstaltung erstmals öffentlich seine Sammlung "Historisches Gaststättengeschirr" und andere Stücke zu und über Forst zeigte. Was zu der Verwechslung führte, liegt im Dunkeln. Deshalb hier nochmal Frank Owczarek in voller Pracht - und typ-unverändert.

Ordentlich Gegenwind hatten die Forster Kanuten bei ihrer traditionsgemäßen Wanderfahrt auf der Neiße zu Ostern. Fast 60 Teilnehmer aus den Vereinen SG Turbine Forst und Wassersport Forst sowie der Interessengemeinschaft Mühlgrabenkanuten waren auf dem Wasser von Bad Muskau nach Forst unterwegs. Start war mit den Gästen aus Berlin und Cottbus am sogenannten Bösen Ufer am Rande des Muskauer Parks. Neben den anstrengenden Umtrageerfordernissen an den Wehranlagen in Pusack und Zelz sowie an der Neißemühle habe es diesmal besondere Anstrengungen infolge des Gegenwindes zu bewältigen gegeben, teilen die Kanuten mit. Insbesondere oberhalb der Neißemühle waren die ungewöhnlich hohen Wellen eine besondere Herausforderung. Dazu kamen die Probleme mit den nach wie vor vorhandenen Trümmerresten an der Autobahnbrücke und bei Bademeusel. Dennoch wurde die 30 Kilometer lange Tour von allen Teilnehmern erfolgreich bewältigt. Zur Entschädigung für die Anstrengungen wurde der Tag in den Bootshäusern mit interessanten Gesprächen mit selbstgebackenem Kuchen und Grillspezialitäten beendet. Da kann die Tour nächstes Jahr kommen.