Insbesondere die Forster Wohnungsbaugenossenschaft (FWO) hatte auf einen schnellen Abschluss gedrängt. Das Unternehmen möchte ab 2007 Am Markt und an der Mühlenstraße Häuser um Geschosse reduzieren (die RUNDSCHAU berichtete). In der Ausschuss-Sitzung stellte Uwe Sager vom Planungsbüro BBP Bauconsulting Berlin die Pläne der FWO detailliert vor. Er wies darauf hin, dass der Umbau in „einem finanziell sehr engen Rahmen“ passiere. Auf Steildächer habe daher schon aus Kostengründen verzichtet werden müssen. Mit dem Umbau solle der blockartige Charakter verschwinden. Farbige Fassaden sollen die Individualität einzelner Gebäude herausstreichen. Nach dem Entwurf des Rahmenvertrages erhält die FWO 426 000 Euro für den Rückbau der Geschosse und 684 000 Euro für die aufwändige Dachkonstruktion. Außerdem wird in geringerem Maße eine Gestaltung der Außenanlagen bezahlt. Der größte Teil des Geldes wird vom Land bezahlt, die Stadt beteiligt sich mit etwa 230 000 Euro. Auf Antrag der FDP soll die FWO bis Ende August die Absicherung ihres Eigenanteils nachweisen. „Damit haben wir kein Problem“ , sagte FWO-Vorstand Günter Fuderholz in der Sitzung.
Die Forster Wohnungsgesellschaft (FWG) hält sich am Markt vorerst zurück. Nicht vor 2009 soll an den Häusern an der Haagstraße etwas gemacht werden. Das Dach und die Fassade der Kirche soll ab 2007 für etwa 500 000 Euro saniert werden. (brs)