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Ermittlungen in Groß Schacksdorf
Mutter unter strengen Auflagen frei

Cottbus/Groß Schacksdorf . Die Mutter eines 13-jährigen Mädchens, das Ende März nach sechsmonatigem Verschwinden in Groß Schacksdorf gefunden worden war, ist am Montag unter strengen Auflagen auf freien Fuß gesetzt worden. Das bestätigt Petra Hertwig, die Sprecherin der Staatsanwaltschaft in Cottbus.

Der Mutter habe jetzt ein absolutes Kontaktverbot zu ihrem Kind und ihrem Lebensgefährten. Der Mann bleibe weiter in Untersuchungshaft, die 13-jährige Tochter sei in der Obhut des Jugendamtes.

Die Mutter, die auch in Untersuchungshaft war, hatte über ihren Anwalt erfolgreich eine Haftbeschwerde. Das Amtsgericht habe dem stattgegeben und den Haftbefehl ausgesetzt, da die Haftgründe Fluchtgefahr und Verdunklungsgefahr nicht mehr bestünden, so Petra Hertwig. Die Staatsanwaltschaft werte indessen weiter Video- und Bildmaterial, unter anderem von Handy und Computer, aus. Das könne noch einige Zeit dauern.

Das Mädchen war in der Wohnung ihrer Mutter in der Waldsiedlung Groß Schacksdorf, bei Forst, gefunden worden. Die Mutter und deren Lebensgefährte wurden daraufhin wegen des Verdachts des sexuellen Missbrauchs festgenommen.

Die Mutter hatte eine erste Aussage gemacht, zu deren Inhalt sich die Staatsanwaltschaft jedoch nicht äußerte.

(slu)