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| 10:39 Uhr

Tarifverhandlung
Verdi ruft Rettungsdienst in Spree-Neiße zum Warnstreik auf

Spree-Neiße. In den Tarifverhandlungen fordert die Gewerkschaft höhere Löhne und Weihnachtsgeld für alle 131 Beschäftigten des Rettungsdienstes.

Die Gewerkschaft Verdi hat die Beschäftigten der Falck Notfallrettung und Krankentransport GmbH im Landkreis Spree-Neiße für Donnerstag, 29. März, zum Warnstreik aufgerufen. Von 8 bis 15 Uhr sollen die 131 Mitarbeiter des Rettungsdienstes ihre Arbeit ruhen lassen. Konkret bedeutet es, die drei Krankentransportwagen an den Standorten Forst, Guben und Spremberg sind nicht im Einsatz. Für die insgesamt zehn Rettungswagen und drei Noteinsatzfahrzeuge werde ein Notdienst organisiert, so Verdi-Sprecher Ralf Franke.

Mit dem Warnstreik wollen die Beschäftigten nach Angaben der Gewerkschaft die Tarifforderungen bekräftigen. Verdi fordert mehr 174 Euro mehr Lohn und eine Wechselschichtzulage von 105 Euro pro Monat. Außerdem sollen alle Beschäftigten Weihnachtsgeld erhalten und die Arbeitszeit soll bis 2020 bei vollem Lohnausgleich von 48 auf 45 Stunden pro Woche reduziert werden. Falck habe, laut Mitteilung von Verdi, die Forderungen als unbezahlbar zurückgewiesen.

Die Tarifverhandlungen zwischen Verdi und der Falck Notfallrettung und Krankentransport GmbH laufen seit Februar. Bisher gab es noch kein Ergebnis. Falck hat im Januar 2013 den Rettungsdienst im Landkreis Spree-Neiße übernommen. Der Landkreis stellt dabei Technik, Material und Infrastruktur zur Verfügung. Falck stellt das Personal.

(kkz)