(kkz) Die Filiale der Postbank wird in der ersten Jahreshälfte 2019 geschlossen. Dies teilt Postbankpressesprecher Hartmut Schlegel auf RUNDSCHAU-Nachfrage mit. Ein genauer Termin stehe noch nicht fest, so Schlegel weiter. Dass bedeutet auch, der Geldautomat in der Berliner Straße wird abgebaut.

Nach der Schließung des Postbankfinanzcenters werden an diesem Standort auch keine Postdienstleistungen angeboten, teilt Tina Birke, Pressesprecherin der Deutschen Post mit. Die Postbank hatte den Verkauf von Briefmarken, den Paketservice und andere Postdienstleistungen in ihrer Filiale angeboten. Die Deutsche Post selbst betreibe seit 1995 keine eigenen Filialen mehr, so Birke. Stattdessen setzt die Post auf Einzelhändler, die Postdienstleistungen zusätzlich anbieten. Solche Partnerfilialen befinden sich in Forst unter anderem in der Käthe-Kollwitz-Straße 2, der Promenade 2 und der Cottbuser Straße 41a, teilt die Postsprecherin mit. Pakete und Päckchen können nur noch in der Triebeler Straße 102 in Forst abgeholt werden. Obwohl die Verteilung der Postfilialen den gesetzlichen Vorgaben entspreche, suche die Post nach einem neuen Partner im Einzelhandel, der im näheren Umfeld der Filiale in der Berliner Straße Partner der Deutschen Post werden wolle.

Die Postbank begründet die Schließung der Filiale mit verändertem Kundenverhalten. Man prüfe das Filialnetz hinsichtlich seiner Wirtschaftlichkeit, so der Postbanksprecher. Kunden der Postbank hätten aber weiterhin die Möglichkeit kostenlos Bargeld abzuheben. Dies sei bei der Commerzbank, am Geldautomaten bei Obi oder der Bargeldauszahlung im Zusammenhang mit einem Einkauf bei Rewe oder Netto möglich, so Hartmut Schlegel.