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| 01:35 Uhr

Unterschriftenaktion für Entfernung der Forster Jule-Gleise

An den Jule-Gleisen scheiden sich die Geister.
An den Jule-Gleisen scheiden sich die Geister. FOTO: Ulrike Worlitz
Forst. Eine Unterschriftenaktion hat der Seniorenbeirat der Stadt Forst und der Regionalvorstand der Volkssolidarität Spree-Neiße e.V. gestartet. jas

Das teilt Rainer Kliche, Vorsitzender des Seniorenbeirats mit. Sie verfolge das Ziel, eine schrittweise Entfernung der verbliebenen Schienen der ehemaligen Forster Stadteisenbahn zu unterstützen. Kliche erklärt: "Wir sind uns der historischen Bedeutung der Forster Stadteisenbahn für den wirtschaftlichen Aufschwung der Stadt Forst wohl bewusst, aber in den letzten Jahren werden die zu einer zunehmenden Unfallquelle." Der Vorschlag des Seniorenbeirates lautet: Vor der Entfernung soll die Aufnahme einer ausführlichen Dokumentation erfolgen und in einer städtebaulichen Konzeption nach Möglichkeiten gesucht werden, wie die Forster Stadteisenbahn im Gedächtnis der Bürger erhalten bleiben kann. Seit drei Jahren kämpft Forst gegen die Denkmalwürdigkeit bestimmter Gleisfragmente der ehemaligen Dampflokomotive "Schwarze Jule". Die Schienen würden die Kosten für Baumaßnahmen in die Höhe treiben, so das Argument der Stadt. Die Klage wurde vom Verwaltungsgericht Cottbus kürzlich abgewiesen. Die Unterschriftenlisten liegen aus im: Reiseclub der Volkssolidarität, Cottbuser Straße und Klub der Volkssolidarität, Keunescher Graben 30. In den nächsten Tagen erhalten alle Ortsgruppen der Volkssolidarität entsprechende Listen.