ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 17:30 Uhr

Straßenbau
Das Unkraut an der Spremberger Straße ist weg

Thomas Lenk von der Kolkwitzer Firma ASG beim Herausfräsen des Unkrautes in der Spremberger Straße.
Thomas Lenk von der Kolkwitzer Firma ASG beim Herausfräsen des Unkrautes in der Spremberger Straße. FOTO: LR / Steffi Ludwig
Forst. Ärgernis vieler Anwohner und Forster wurde beseitigt. Der Grassamen ging nie richtig auf – jetzt soll wirklich Rasen wachsen.

Endlich wird es entfernt, das hohe Unkraut an der erneuerten Spremberger Straße in Forst. Mehrere Anwohner und Bürger hatten sich bei der RUNDSCHAU darüber beschwert, Seniorenbeiratsvorsitzender Helmut Ließ hatte es am Freitag auch in der Stadtverordnetenversammlung angesprochen. Seit Montag entfernen Mitarbeiter der bauausführenden Firma Asphalt-Straßenbau-Gesellschaft (ASG) aus Kolkwitz das Unkraut, fräsen die Wurzeln heraus und säen neuen Rasen, wie Bauleiter Mathias Hapke bestätigt.

Wie Kathrin Hauzenberger vom Baulastträger Landesbetrieb Straßenwesen auf Nachfrage mitteilt, sei auch ihnen der Unmut der Forster zu Ohren gekommen. „Wir wollten jedoch mit dem Entfernen des Unkrautes bis kurz vor der Abnahme der Straße warten, damit dann alles schön aussieht.“

Allerdings sei aufgrund der trockenen, heißen Witterung das Unkraut schneller gewachsen als gedacht – und auch schneller als die Grassamen, die ausgesät worden waren, versichert Kathrin Hauzenberger. Anwohner hatten bemängelt, dass offenbar gar kein Gras gesät worden war, da nur das hohe Unkraut zu sehen war. Doch laut der Mitarbeiterin des Landesbetriebes Straßenwesen sei der Grassamen nicht richtig aufgegangen. Deshalb werde jetzt neuer Grassamen in die Erde gestreut und ordentlich gewässert mit der Hoffnung, dass dieser aufgehe.

Der Rasen solle dann künftig von der Stadt gepflegt werden, wenn die Straße abgenommen ist. Der Abnahmetermin werde laut Kathrin Hauzenberger Ende Juli sein.

Bis dahin sollen noch verschiedene Probleme abgestellt werden. In der nächsten Woche finde eine Zustandserfassung statt. Deshalb wäre das Unkraut in dieser Woche sowieso entfernt worden. Heike Korittke, Verwaltungsvorstand für Bauen der Stadt Forst, hatte in der Stadtverordnetenversammlung am Freitag angekündigt, das Problem auch nochmal beim Landesbetrieb Straßenwesen anzusprechen.

Ursprünglich war mit einer Fertigstellung der kompletten Straße bis Ende 2017 geplant worden, es hatte Verzögerungen gegeben.

(slu)