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Unendliche Weiten zu Papier gebracht

Bernd Wiemer mit seinen drei Reisebüchern (rechts) und einem USA-Fotoalbum.
Bernd Wiemer mit seinen drei Reisebüchern (rechts) und einem USA-Fotoalbum. FOTO: Steffi Ludwig
Döbern. "Wahnsinnige Dimensionen", "unendliche Weiten", "gigantische Farbenspiele" – wenn Bernd Wiemer von seiner Reise in den Westen der USA erzählt, wirft er mit Superlativen nur so um sich. Der Reisebüroleiter aus Döbern war so begeistert davon, dass er jetzt ein Buch mit dem Titel "USA-Westküste" veröffentlicht hat. Steffi Ludwig

Es ist bereits sein drittes Reisebuch: Vor zwei Jahren erschien das Buch "Mexiko - Entdeckungen im Land der Maya" und weitere zwei Jahre zuvor "Ägypten - Entdeckungen im Land der Pharaonen".

Immer hat sich Bernd Wiemer dabei von seinen eigenen Erlebnissen leiten lassen und diese zu Papier gebracht. "Ich finde die Welt so toll, es gibt so viel zu entdecken - das möchte ich einfach weitergeben", erklärt er sein Anliegen. Dabei sind es vor allem die Geschichten am Rande, die ihn so faszinieren und die er auch Jahre später detailgetreu und leidenschaftlich wiedergeben kann.

Deshalb hat er seine Bücher auch in tagebuchartiger Form aufgebaut und dabei so manche Episode eingeflochten. "In den USA ging es von San Francisco über Los Angeles und Phoenix bis nach Las Vegas", berichtet Bernd Wiemer. Vom Grand Canyon mit seiner Weite beispielsweise sei er total ergriffen gewesen. Und in Las Vegas, der Glitzerstadt in der Wüste Nevadas, habe ein Hotel das andere in hierzulande unbekanntem Ausmaß übertroffen, schwärmt der Döberner.

Dort stehe auch die weltgrößte Hotelpyramide, das Luxor-Hotel.

Gerade auf die Pyramiden legt er in seinen Büchern immer besonderen Wert und stellt über sie die Verbindung zu seiner Heimat, der Lausitz, her. "Unsere Fürst-Pückler-Region hat die meisten Pyramiden in Deutschland", hat er herausgefunden. Dazu zählt er die zwei Pyramiden im Branitzer Park in Cottbus, die Cristalica-Pyramide in Döbern, die Glaspyramide am Dreiweiberner See bei Lohsa und die in Pyramidenform errichteten Gebäude des Technologieparks Kolkwitz.

"Denn ich möchte mit meinen Büchern auch einen Beitrag dazu leisten zu zeigen, wie schön die Lausitz ist", sagt er. "Ich habe 27 Jahre lang in meinem Reisebüro die Leute in die Welt gebracht. Ich will sie nun auch wieder zurück oder erstmals in die Lausitz holen." Von einigen Lesern, wie einer Dame von der Ostsee, weiß er, dass dies geklappt hat.

Wie viel seiner Bücher gekauft werden, zähle er nicht, so Wiemer: "Ich schreibe die Bücher jedenfalls nicht aus ökonomischen Gründen. Ich bin Enthusiast und möchte meine Leidenschaft fürs Reisen einfach weitergeben."

Das Buch "USA-Westküste" von Bernd Wiemer hat 188 Seiten und ist unter der ISBN-Nummer 978-3-745-8083-4 im Internet beispielsweise bei epubli oder im Buchhandel bestellbar.