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| 02:36 Uhr

Umzug des Jobcenters vorerst zurückgestellt

Spree-Neiße. Der Umzug von 55 Mitarbeitern des Jobcenters vom Forster Kreishaus in die Richard-Wagner-Straße ist vorerst zurückgestellt. Darüber informierten der amtierende Jobcenter-Werkleiter Carsten Billing und der Fachbereichsleiter Haupt- und Personalverwaltung Andreas Schober am Dienstag den Werksausschuss. Steffi Ludwig

Grund seien vor allem die Kosten für die Herrichtung von weiteren eineinhalb Etagen in der Richard-Wagner-Straße, die höher seien als erwartet, so Andreas Schober. Konkrete Zahlen nannte er nicht. Durch eine Änderung der Bauordnung gebe es Anforderungen an einen Umbau, die teurer seien als angenommen, sagte er. Deshalb werde die bevorzugte Variante der Kreisverwaltung, alle Jobcenter Mitarbeiter in dem nur 100 Meter entfernten ehemaligen Wohnheim unterzubringen, wohl nicht realisierbar sein. Nun würden weitere Alternativen geprüft, auch die, ob eventuell doch noch Platz im Haupthaus akquiriert werden könnte.

Dies war überhaupt Anlass der Umzugsüberlegungen gewesen. Denn im Kreishaus wird der Platz knapp. Im vergangenen Jahr wurden 26 neue Stellen geschaffen, zehn weitere sollen es im laufenden Jahr sein. Auch für Auszubildende würden zehn Arbeitsplätze fehlen. Deshalb war nach Prüfung verschiedener Bereiche das Jobcenter auserkoren worden, da der Großteil der 211 Mitarbeiter bereits 2014 in die Richard-Wagner-Straße gezogen war. Der Umzug der verbliebenen 55 Mitarbeiter und der Rückzug von zehn Mitarbeitern der Schulverwaltung hätte ungefähr die 46 benötigten Plätze ergeben. Doch nach weiteren Prüfungen sei dieser Plan nun zurückgestellt. Nun sollen die verschiedenen Fachbereiche bis Ende Februar freie Platzkapazitäten melden, bei denen dann überlegt werde, wie sie organisatorisch zusammengefasst werden könnten. Andreas Schober kündigte an, dass spätestens im nächsten Werksausschuss eine Aussage zur Lösung getroffen werden könne.