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| 01:01 Uhr

Trebendorfer feierten bis in die Morgenstunden

Trebendorf.. „Gefeiert wird in Trebendorf schon immer gern“ , erklärt Ortsbürgermeister Reiner Brauer. Da das Geld immer knapper werde, habe man beschlossen, das 505-jährige Jubiläum der Ersterwähnung des Ortes noch einmal richtig zu begehen. Dazu haben sich alle Vereine unter dem Dach des Dorfklubs zusammengetan und ein Fest auf die Beine gestellt. Von Angelika Brinkop

Schon am Freitagabend wartete im Festzelt neben dem Gemeindezentrum ein amüsanter Einstieg in das Wochenende. Der Kinofilm „Hitsch - der Date-Doktor“ brachte die Besucher zum Schmunzeln und sorgte auch noch bei der anschließenden Disco für reichlich Gesprächsstoff zum Thema Flirten. „Etwa 80 Leute waren gekommen. Insgesamt hatten wir eigentlich mit einer größeren Beteiligung gerechnet“ , sagt Silvia Sakretz, Chefin des Dorfklubs. Trotzdem hatten alle ihren Spaß an dem Abend, der sich bis in die frühen Morgenstunden hinzog.
Die Organisatoren mussten schon wieder früh fit sein, als es mit dem Frühschoppen, den der Spielmannszug Döbern-Klein Loitz musikalisch begleitete, weiter ging. Auf dem Festplatz demonstrierte die Feuerwehr, wie mit Hilfe moderner Technik verletzte Personen aus einem Fahrzeugwrack geborgen werden können.
Am Sonnabendmittag warteten schon alle hungrig auf die traditionelle Wildsuppe, die wieder Christine Köder zubereitet hatte. „Das Rezept wird nicht verraten. Aber auf jeden Fall gehört Creme fraiche und Rotwein dazu“ , sagt die Köchin. „Die Suppe ist wirklich lecker“ , schwärmt Doris Glöckner, die gleich eine Portion für ihre Mutti mit nach Hause nahm. Wer Wild einmal selbst zubereiten wollte, der konnte sich am Schießstand der Jäger ausprobieren. Der Hauptgewinn war ein Reh.
Zum Bummeln luden Stände mit Naturprodukten aus Hornow, Kristall aus Döbern und Äpfeln aus Preschen ein. Der Obstbau Rademacher, bei dem gerade die Apfelernte auf vollen Touren läuft, präsentierte 14 verschiedene Sorten. Nach seiner Lieblingsapfelsorte gefragt, antwortete der Chef: „Ich esse immer die Äpfel, die mir leid tun, die runter fallen oder Maden haben.“
Gut angenommen wurde wieder der Kuchenbasar, der zu jedem Dorffest in Trebendorf gehört. Insgesamt zehn Kuchen wurden gebacken, die alle reißenden Absatz fanden. Als bester Kuchen wurde der Frankfurter Kranz von Marianne Weiß gekürt.
Eines der Höhepunkte des Festes war die Gaudi-Olympiade, die die Naturfreunde Weschkenteich gemeinsam mit der Karpfengilde Trebendorf organisiert hatten.
Besonders der Gummistiefel-Weitwurf kam wieder besonders gut an und fordete die Teilnehmer. Die besten Frauen kamen trotz des ungewöhnlichen Wurfgegenstandes, der teilweise in alle Richtungen flog, auf über 20 Meter.
Auch die Kinder kamen zum Fest bestens auf ihre Kosten. Viel Spaß hatten sie bei den Kutschfahrten auf dem Kremser von Gerhard Hannaske und auch beim Programm mit den Clowns Pipo und Pipolina.