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| 15:57 Uhr

Aufgeschnappt
Wanderer und Ruheständler

 Die Friesenbank, die nun in Bloischdorf-Kolonie im Garten stehen wird und auf der sich alle Kolleginnen verewigt haben, hat Kornelia Wille schon einmal ausprobiert.
Die Friesenbank, die nun in Bloischdorf-Kolonie im Garten stehen wird und auf der sich alle Kolleginnen verewigt haben, hat Kornelia Wille schon einmal ausprobiert. FOTO: Detlef Bogott
Die Forster Rosenkönigin Stephanie II. hat jüngst selbst einmal Rosen verteilt – und zwar an Sparkassendirektor Jens Gerards. Seit 2001 unterstütze die Sparkasse Spree-Neiße die Rosenköniginnen finanziell, damit diese ihr Amt gebührend ausführen können.

Dafür wollte sich die Rosenkönigin bedanken, bevor der neue Sponsoringvertrag unterzeichnet wurde. Der Sparkassendirektor bezeichnete die Rosenköniginnen als hervorragende Visitenkarte für Forst. Auf diese positive Außenwirkung könne Forst stolz sein, so Gerards, der auch zum zweiten Mal in der Jury zur Wahl der neuen Rosenkönigin saß. Diese wird zu den Rosengartenfesttagen am 28. Juni feierlich gekrönt. (slu)

 Rosenkönigin Stephanie II. dankt Sparkassendirektor Jens Gerards für die Unterstützung. Foto: Steffi Ludwig
Rosenkönigin Stephanie II. dankt Sparkassendirektor Jens Gerards für die Unterstützung. Foto: Steffi Ludwig FOTO: LR / Steffi Ludwig

Seit vielen Jahren etablierte das Bildungszentrum am Naëmi-Wilke-Stift (BIZ) vielfältige Projekte zur Berufs-, und Studienorientierung. Kürzlich  besuchten Elftklässler  des Gymnasiums Guben das Naëmi-Wilke-Stift, um sich über Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten im Gesundheitsbereich  zu informieren. Mit praktischer Stationsarbeit wurde dann hautnah erprobt, wie sich alte Menschen fühlen, wie eine Handmassage geht und wie man Vitalzeichen ermittelt. Die 8. Klassen des Gymnasiums und Schüler der Corona-Schröter-Grundschule besuchen jährlich im Rahmen des WAT-Unterrichts und des Zukunftstages  das Krankenhaus,. Bianca Seiler und Yvonne Hiob, die das Projekt organisierten, freuen sich deshalb über jeden Schüler, der später zu einem Praktikum oder der Ausbildung wieder kommt. (red/js)

 Desinfektion ist im Kraneknhaus wichtig. Die Schülern lernten, wann eine Hand wirklich gereinigt ist.
Desinfektion ist im Kraneknhaus wichtig. Die Schülern lernten, wann eine Hand wirklich gereinigt ist. FOTO: Naemi-Wilke-Stift

Nach etwa 250 Kilometern zu Fuß hat Thomas Dieß am Donnerstag eine kurze Verschnaufpause in Ratzdorf an der Oder eingelegt. Der 65-Jährige aus der Nähe von Cottbus startete seine Wanderung vor elf Tagen an der Neißequelle in Tschechien und möchte weiter bis zum Oderhaff. Dann geht es mit dem Zug von Ahlbeck zurück in die Lausitz. (ja)

 Thomas Dieß macht auf seiner Tour nach 25 Kilometern Pause bei Ratzdorf. Er wandert von der Neißequelle ans Oderhaff.  
Thomas Dieß macht auf seiner Tour nach 25 Kilometern Pause bei Ratzdorf. Er wandert von der Neißequelle ans Oderhaff.   FOTO: MOZ / Janet Neißer

Patrick Kossack freut sich schon mächtig auf den zweiten Antik- und Krempel-Markt an der Ratzdorfer Kajüte. Der Projektverantwortliche der Tanz- und Gastwirtschaft hat bereits 40 Anmeldungen für Stände. „Mehr geht nicht!“, betont er. Nun hofft Patrick Kossack am 2. Juni auf viele Besucher. Um 10 Uhr soll das Treiben  beginnen. Im vergangenen Jahr war die Resonanz auf den Antikmarkt sehr gut. Die Kajüte ist auch am Himmelfahrtstag geöffnet. Da ist das Haus stets ein beliebter Ausflugsort für Familien. (ja)

 Die Friesenbank, die nun in Bloischdorf-Kolonie im Garten stehen wird und auf der sich alle Kolleginnen verewigt haben, hat Kornelia Wille schon einmal ausprobiert.
Die Friesenbank, die nun in Bloischdorf-Kolonie im Garten stehen wird und auf der sich alle Kolleginnen verewigt haben, hat Kornelia Wille schon einmal ausprobiert. FOTO: Detlef Bogott

In der Sonne liegen und etwas träumen, das kann ab heute Kornelia Wille des öfteren tun. Am Montag wurde die beliebte Erzieherin der ASF-Kindertagesstätte in Groß Luja nach fast 43 Jahren feierlich in den Ruhestand verabschiedet. Sie begann im Jahr 1976 als Helferin. Alles begann in zwei kleinen Räumen, erinnert sich die gelernte Friseurin, die sich gleich nach der Wende noch einmal sich auf die Schulbank setzte und den Abschluss zur Erzieherin absolvierte. Nicht immer war klar, was aus der Einrichtung werden würde. „Mit Krippen-, Hort- oder Vorschulkindern zu arbeiten, ist eine schöne Sache“,  sagt sie und will in Zukunft ab und an ehrenamtlich weiter in der Kita vorbeischauen. Zum Abschluss gab es von jedem Kind eine Rose. Mit einem Apfelbaum, an dem von jedem Kind ein Foto mit einem Glückwunsch hing, bedankten sich Eltern und Kinder. Dazu gab es eine Truhe voller Schokolade-Tafeln, die Kornelia Wille so liebt. Für alle Fälle lag der Wellness-Gutschein gleich mit bei. (dbo)