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| 02:35 Uhr

Touristiker setzen auf Fachmessen statt Grüner Woche

Forst/Guben. Die Grüne Woche in Berlin wird ab Freitag wieder Besuchermassen anlocken. Doch der Tourismusverband Niederlausitz, der neben den Städten Guben und Forst auch Schenkendöbern und Döbern-Land umfasst, setzt am Wochenende auf Stuttgart. Jürgen Scholz

Die Grüne Woche sei in erster Linie eine Landwirtschaftsmesse, erklärt Geschäftsführerin Petra Neumann. Um die Berliner und andere Kunden werde man im März bei der Internationalen Tourismusbörse und im April bei der Velo werben, an diesem Wochenende ist der Verband bei der Stuttgarter Messe für Fahrrad- und Erlebnisreisen und Ende Januar auf der Reisemesse Dresden vertreten.

In Stuttgart setzt Petra Neumann wieder auf ein Publikum, das insbesondere auf die Kombination von Rad und Boot bei den Neißetouren sehr positiv reagiert habe. Man muss sich eben auch immer was Neues einfallen lassen, um auf Messen das Interesse des Publikums zu erregen, so Petra Neumann. In Stuttgart geht der Spree-Neiße- gemeinsam mit dem Oberspreewald-Lausitz-Kreis an einem Stand ins Rennen, um die Thementouren und die übergreifenden Angebote bekannt zu machen. Dazu gehören neben der Oder-Neiße- und der Fürst-Pückler- auch die Niederlausitzer Bergbautour.

Parallel wird mit dem neuen Urlaubsmagazin auch eine neue Strategie beschritten. Zum einen wurde das Gastgeberverzeichnis integriert, zum anderen das Angebot nach Erlebniswelten geordnet, bei denen man sich an Themen orientiert, die vom Reiseland Brandenburg auch international beworben werden. Zum Kulturland-Angebot "Tradition und Handwerk" sollen im Rahmen eines Workshops eigene Touren entwickelt werden.

Ganz ohne Beteiligung aus dem östlichen Spree-Neiße-Kreis wird aber auch die Grüne Woche am kommenden Wochenende nicht ablaufen. Zum einen präsentieren sich die Gubener Bäckerei Dreißig und die Hornower Schokoladenmanufaktur Felicitas mit eigenen Ständen auf der Grünen Woche. Außerdem werden Leistungsträger aus Tourismus und Gastronomie dorthin geschickt, um die Augen aufzuhalten, so Verbandsgeschäftsführerin Petra Neumann.