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Tourismusverbände kündigen Zusammenarbeit an

Spree-Neiße. Die Tourismusverbände Seenland und Niederlausitz könnten bald gemeinsam Aufgaben wahrnehmen, wenn es nach dem Willen des Kreistages Spree-Neiße geht. In der jüngsten Kreistagssitzung haben die Abgeordneten der Verwaltung den Auftrag erteilt, die künftige gemeinsame Aufgabenwahrnehmung beider Tourismusverbände vorzubereiten. red/dsf

Ein Start der Kooperation könnte bereits Anfang 2018 anvisiert werden.

Der Tourismusverband Lausitzer Seenland gründete sich 2012 als länderübergreifender Verband. Verbunden damit war der Austritt der Gründungsmitglieder aus dem damals bereits bestehenden Tourismusverband Niederlausitz, der heute aus den Mitgliedern Forst, Guben, Schenkendöbern und Döbern-Land besteht.

Damals hatte der Seenland-Verband eine Mitgliedschaft der Niederlausitzer Mitglieder im neuen Zusammenschluss ausgeschlossen. Spremberg, Welzow und Drebkau sowie Neuhausen sind allerdings mittlerweile Mitglieder im Seenland-Verband.

In neuen Gesprächen mit dem jüngeren Verband sei eine Bereitschaft zur Zusammenarbeit auch mit dem Tourismusverband Niederlausitz signalisiert worden, informierte die Kreisverwaltung die Kreistagsmitglieder am Mittwoch.

Daraufhin sollen nun Wege gefunden werden, wie die Gebietskulisse Lausitzer Seenland um die Regionen Guben, Forst, Schenkendöbern und Döbern-Land erweitert werden kann. Die Planungen haben neben der Kreisverwaltung auch die Vorstände und Mitglieder des Niederlausitzer Verbandes übernommen.