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Tote Frau bei Evakuierung gefunden

Polizeieinsatz
Polizeieinsatz FOTO: Fotolia (119503218)
Update | Forst. Bei der Evakuierung in Forst aufgrund einer Bomben-Entschärfung sind die Einsatzkräfte in einer Wohnung auf eine leblose Frau gestoßen. Es soll sich um eine 48-Jährige Forsterin handeln. dsf/bob

Die Bombenentschärfung verlief am Mittwoch in Forst nach Plan. Am Nachmittag konnte Sprengmeister Uwe Zierdt Entwarnung geben. Bei der Evakuierung am Morgen machten die Einsatzkräfte dafür eine Entdeckung, die so ganz und gar nicht geplant war. Nachdem die Sperrzone eingerichtet und geräumt war, gingen Polizei und Ordnungskräfte noch einmal die Wohnungen ab. In der Frankfurter Straße stießen sie in einer Wohnung dabei auf eine leblose Frau. Das bestätigt die Polizei am Mittwochabend.

Die während der Bombenevakuierung gefundene Tote war schon mehrere Tage tot. Das bestätigt Polizeisprecherin Ines Filohn, am Donnerstagmittag. Darauf weise der Verwesungszustand der 48-jährigen Forsterin hin. Die Frau war gegen 13 Uhr in ihrer Wohnung gefunden worden. Die Einsatzkräfte hatten in 17 Teams das Sperrgebiet abgelaufen und an allen Wohnungen geklingelt. Aus dem Grund der Gefahrenabwehr wurde nachgesehen, wenn keiner öffnete, um auch Menschen in hilflosem Zustand mitnehmen zu können, so Ines Filohn. In dem Falle sei die Tür jedoch nicht fest verschlossen gewesen und konnte leicht geöffnet werden. Die Polizei gehe von einem natürlichen Tod aus, da ein Arzt keine äußeren Verletzungen feststellen konnte. Die Ermittlungen laufen, unter anderem zum sozialen Status der Frau und ihren eventuellen Vorerkrankungen, so die Polizeisprecherin.