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| 14:45 Uhr

Tierschutzbüro: Wir sind nicht eingebrochen

Forst. Der angebliche Fall einer „Horrormast“ bei einem Kaninchenzüchter im Spree-Neiße-Kreis (LR vom 22. April) sorgt weiter für Diskussionen. Das Deutsche Tierschutzbüro wehrt sich gegen den Vorwurf des Betreibers, die Vertreter des Tierschutzbüros seien im April in der Nacht in den Betrieb eingebrochen, hätten eigene Kaninchen mitgebracht und die auf dem Bauernhof gemachten Fotos gestellt. bob

Weder seien Vertreter des Deutschen Tierschutzbüros in den erwähnten Mastbetrieb eingebrochen noch hätten sie Kaninchen in den Betrieb gebracht, insbesondere nicht um mit diesen Fotos die Dokumentation einer nicht artgerechten Tierhaltung zu stellen, stellt das Tierschutzbüro klar. Zutreffend sei allein, dass Vertreter des Tierschutzbüros den Betrieb unangekündigt aufgesucht und Bilder gemacht hätten. Das Veterinäramt des Landkreises hatte den Betrieb nach den Vorwürfen der Tierschützer kontrolliert, aber keinen Grund für eine Schließung gesehen.