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Forst
Tempo-30-Zone geht nicht in der Forststraße

Für die Forststraße wünscht sich eine Anwohnerin eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h.
Für die Forststraße wünscht sich eine Anwohnerin eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h. FOTO: Katrin Kunipatz / LR
Forst. Zu viel Lärm: Anwohnerin wünscht sich langsamer fahrende Autos auf dem Kopfsteinpflaster.

In Keune hat die Stadt Forst in den zurückliegenden Monaten einige Straßen erneuert. In den sanierten Straßen, beispielsweise dem Dornbuschweg, sind Tempo-30-Zonen eingerichtet worden.

RUNDSCHAU-Leserin Irmgard Kindlein möchte nun wissen, ob dies auch auf dem Forstweg zwischen der Märkischen Straße und dem Dornbuschweg möglich sei. Auf diesem Abschnitt gibt es nämlich noch Kopfsteinpflaster. „Bei dem Lärm der vorbeifahrenden Autos fällt man bald aus dem Bett“, so die Anwohnerin.

Sabine Jahnke, in der Stadtverwaltung Forst für den Bereich Straßenbau und Verkehrsplanung verantwortlich, erklärt dazu: „Der Forstweg ist eine Straße mit starkem innerörtlichen Verkehr. Für diese Straßen sieht die Straßenverkehrsordnung vom Grundsatz her keine Tempo-30-Zonen vor.“ Diese Zonen sind nur für Anliegerstraßen vorgesehen.

In der Forststraße wäre es nur möglich, mit einem Verkehrszeichen die zulässige Höchstgeschwindigkeit zu beschränken. „Dies ist aber nur in bestimmten Fällen möglich – etwa aus Sicherheitsgründen oder Gründen des Lärmschutzes“, so Jahnke. Die Entscheidung darüber fällt die Straßenverkehrsbehörde des Landkreises.

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Bei Anruf: Reporter 4c FOTO: Janetzko, Katrin / LR
(kkz)