Eine Zelle in ihre einzelnen Bestandteile zerlegen, sich die Funktionen erklären lassen und sie wieder zusammenbauen – das alles digital und dreidimensional. Dabei handelt es sich um ein Projekt, das das Friedrich-Ludwig-Jahn-Gymnasium gemeinsam mit der Brandenburgisch Technischen Universität (BTU) Cottbus entwickelt hat. Ausprobiert werden konnte es am 25. Januar am Tag der offenen Tür des Forster Gymnasiums.

Kooperation mit BTU verbindet Kreativität mit Wissen

Unter dem Motto „Stay Fit“ wurden weitere Projekte vorgestellt, die sich mit körperlicher und geistiger Fitness auseinandersetzten. Darunter eine chemische Küchenschlacht, eine mathematische Entdeckungsreise und Entspannung zu Klängen. Die Projekte wurden von Schülern vorgeschlagen und erarbeitet.

Auch das Motto der Projektwoche war eine Idee der Schüler, sagt der Schulleiter Thomas Röger. Es passe aber zum kulturell-ästhetischen Profil der Schule. „Wir versuchen Kreativität und Wissen zu verbinden“, so Röger. Dabei hat die Zusammenarbeit mit der Cottbuser Universität Tradition: An der Universität entwickelte Materialien zur Wissensvermittlung werden am Forster Gymnasium in der praktischen Anwendung getestet. Diese Kooperation im naturwissenschaftlichen Bereich besteht seit etwa zehn Jahren.

Informationsangebote für künftige Schüler

Am Tag der offenen Tür präsentiert sich die Schule Eltern und Großeltern ihrer Schüler. Auch zukünftige Schüler und ihre Familien bekommen so die Gelegenheit, die Schule kennenzulernen. Der Tag der offenen Tür bildet den Abschluss einer Projekt-Woche und findet jährlich am Sonnabend vor den Winterferien statt.