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SWAZ sieht verlorenes Gerichtsverfahren gelassen

Groß Schacksdorf. Der Spremberger Wasser- und Abwasserzweckverband (SWAZ) hat die jüngste Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts Berlin-Brandenburg zur Kenntnis genommen. Aus Sicht von Verbandsvorsteher Bernd Schmied ist der Sachverhalt bereits überholt. kkz

Beklagt hatte der Eigentümer der Waldsiedlung Groß Schacksdorf, einen Bescheid aus dem Herbst 2015. Darin hatte der SWAZ mit sofortiger Wirkung die dezentrale Entsorgung der Abwässer der Waldsiedlung angeordnet. Das Oberverwaltungsgericht entschied aufgrund fehlender Übergangsfristen gegen den SWAZ, habe aber grundsätzlich den Weg aufgezeigt, wie die dezentrale Entsorgung auf den Weg gebracht werden könne, so Schmied. Ende Juni beschloss die SWAZ-Verbandsversammlung, dass der Wohnungseigentümer bis zum 10. September 2018 eine dezentrale Klärung der Abwässer aufbauen muss. Aktuell hat die untere Wasserbehörde die Ausnahmegenehmigung bis zum 30. April 2018 verlängert.

Eine Schließung der seit 1998 sanierungsbedürftigen Kläranlage steht seit Jahren im Raum.