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| 15:19 Uhr

Sportsterne verliehen
SV Lausitz Forst erhält Stern des Sports in Bronze

Den bronzenen Stern des Sports erhält Steffen Dörry (M.) vom SV Lausitz Forst von Volksbankvorstand Jürgen Stender. Beate Burtchen hält den Scheck über das Preisgeld.
Den bronzenen Stern des Sports erhält Steffen Dörry (M.) vom SV Lausitz Forst von Volksbankvorstand Jürgen Stender. Beate Burtchen hält den Scheck über das Preisgeld. FOTO: LR / Katrin Kunipatz
Forst. Volksbank Spree-Neiße belohnt den Einsatz des Vereins bei der Typisierungsaktion für die an Krebs erkrankte Denise. Von Katrin Kunipatz

In diesem Jahr erhält der SV Lausitz Forst den „Stern des Sports“ in Bronze. Die Entscheidung war knapp, betont Jurymitglied Rudi Schewelis vom Kreissportbund. Gemeinsam mit Steherfahrer Stefan Schäfer und Volksbankvorstand Frank Baer vergab er Punkte an die sieben Bewerber.

Für den SV Lausitz Forst nahm Steffen Dörry, Leiter der Abteilung Fußball, am Dienstag den Stern und 1500 Euro Preisgeld von Volksbankvorstand Jürgen Stender entgegen. Ausgezeichnet wurde der Verein für sein gesellschaftliches Engagement bei der Stammzellen-Typisierungsaktion für die an Krebs erkrankte Denise und die Nachwuchsarbeit der Ehrenamtler. „Wir verzeichnen bei den jungen Fußballern stetigen Zuwachs“, sagt Dörry. Deshalb sollen mit dem Preisgeld der Nachwuchs unterstützt sowie Fußbälle und Sportutensilien angeschafft werden.

Über den zweiten Platz und 1000 Euro Preisgeld freuten sich Babette Lehmann und Sinette Mattick. Sie haben gemeinsam mit anderen vor zwei Jahren den Verein „Sportfieber Heinersbrück“ aus der Taufe gehoben, um Kindern im Ort eine Alternative zu Handy und dem langweiligen Dorfleben zu bieten. Der Plan ging auf, 95 der 600 Einwohner sind im Sportverein. 50 Kinder trainieren regelmäßig in sechs Kursen. Es gibt eine Kooperation mit dem Kindergarten. „Größte Überraschung war in diesem Jahr der Sieg beim Tag des Tanzes in Forst“, sagt Babette Lehmann. Das Preisgeld ist für einen Ausflug in die Trampolinhalle Hoyerswerda bestimmt.

Für den dritten Platz bekam der SV Chemie Guben 500 Euro Preisgeld. Beworben hatte sich der Verein mit dem 24-Stunden-Schwimmen – bei dem auch polnische Teilnehmer dabei waren – und dem Eltern-Kind-Turnen. Das TSC-Aqua-Team aus Weißwasser erreichte den vierten Platz.

Für das nächste Jahr hofft Volksbankvorstand Stender auf mehr Teilnehmer. Zumal sich Vereine mit dem bronzenen Stern für den Wettbewerb auf Landesebene qualifizieren und somit die Chance haben, dann auf Bundesebene mit dem Stern des Sports in Gold geehrt zu werden.

Über den zweiten Platz und 1000 Euro freuen sich Babette Lehmann (M.) und Sinette Mattick vom vor zwei Jahren gegründeten Verein Sportfieber Heinersbrück.
Über den zweiten Platz und 1000 Euro freuen sich Babette Lehmann (M.) und Sinette Mattick vom vor zwei Jahren gegründeten Verein Sportfieber Heinersbrück. FOTO: LR / Katrin Kunipatz