ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 18:31 Uhr

Rampenstreit
Streit um die Rampe in Döbern landet vor Gericht

Seit über einem Jahr gibt es diese Rampe als Zugang einer Arztpraxis in Döbern. Weil sie ohne Genehmigung auf dem Gehweg errichtet wurde, fordert die Stadt den Abriss.
Seit über einem Jahr gibt es diese Rampe als Zugang einer Arztpraxis in Döbern. Weil sie ohne Genehmigung auf dem Gehweg errichtet wurde, fordert die Stadt den Abriss. FOTO: LR / Katrin Kunipatz
Döbern. Stadt Döbern will mit einer Klage den Abriss des ohne Zustimmung auf städtischem Grund errichteten Bauwerks erreichen. Von Katrin Kunipatz

Der Streit um die Rampe in Döbern geht weiter. Die Stadt Döbern verklagt Arno Asmus. Er soll die ohne Erlaubnis auf dem städtischen Grundstück errichtete Rampe beseitigen. In der vergangenen Woche hat der Hauseigentümer die Unterlagen vom Amtsgericht Cottbus erhalten und muss sich nun binnen zwei Wochen zum Sachverhalt äußern. Dies wolle er tun, erklärte Asmus gegenüber der RUNDSCHAU.

In seinen Augen enthalte die Klageschrift einige Unwahrheiten. So seien die angegebenen Maße nicht korrekt. Ebenfalls fehlen in der Klageschrift die exakten Angaben zum Standort der Rampe. Laut Asmus befinde sich ein Teil des Bauwerks auf dem etwa 60 Zentimeter breiten Streifen direkt am Haus, der noch zu seinem Grund und Boden gehöre. Weiterhin bemängelt er, dass der Hergang bis zur Errichtung der Rampe vor einem Jahr nicht korrekt dargelegt worden sei. Schließlich habe er sein Anliegen bereits Jahre zuvor der Amtsverwaltung vorgetragen, aber nie einen Zuständigen genannt bekommen. Und als ihm vom Amt die Arztpraxis als Mieter empfohlen wurde, hätte die Behörde reagieren müssen. Stattdessen habe es während der Errichtung der Rampe keine Eingriffe gegeben, so Asmus.

Die flache Rampe entstand im Frühjahr vergangenen Jahres. Sie sichert den behindertengerechten Zugang zur Arztpraxis des MVZ der Lausitz Klinik. Die nachträgliche Baugenehmigung versagten die Döberner Stadtverordneten.