Hintergrund: Geld für diese Aufgaben ist nach Angaben von Andreas Kaiser vom Fachbereich Bildung vor Jahren gestrichen worden. Nun müssten die Leiterinnen der kommunalen Kitas einen Großteil der Arbeit in ihrer Freizeit erledigen, weil die Finanzierung der entsprechenden Zeitanteile für Organisation nicht steht. Kaiser: "Insbesondere in den kleinen Einrichtungen haben wir eine kritische Situation." Werde die Summe nicht eingestellt, sei ein "geordneter Betrieb nicht mehr möglich".

Der sachkundige Einwohner Frank Kolm warnt davor, Kitas und Angestellte "auf Verschleiß zu fahren". Anett Müller (SPD) beklagte zudem im vergangenen Bildungsausschus, dass freie Träger so benachteiligt würden.

Kämmerer Jens Handreck verweist auf das Haushaltssicherungskonzept und mahnt: Das Geld müsse woanders weggenommen werden. Ansonsten bliebe der Stadt nur, "an der Ertragssituation etwas zu ändern", um die Summe aufzubringen. Die Höhe der Summe soll weiter diskutiert werden.