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| 14:10 Uhr

Forst
Straßenbauarbeiten nicht immer im Plan

Auf dem gesperrten Teil der Cottbuser Straße wurde am Donnerstag der Straßenbelag abgefräst.
Auf dem gesperrten Teil der Cottbuser Straße wurde am Donnerstag der Straßenbelag abgefräst. FOTO: Katrin Kunipatz / LR
Forst. Bau der Muskauer Straße verzögert sich. An der Skurumer Straße soll es im Juli trotzdem losgehen. Von Katrin Kunipatz

Am Donnerstagvormittag begann die Straßenbaufirma in der Cottbuser Straße die Asphaltdecke abzufräsen. Wenn alles nach Plan läuft, soll im Juli der Berliner Platz wieder befahrbar sein. In  der Cottbuser könnten im Dezember wieder Autos rollen, bis im April 2019 der nächste Abschnitt in Angriff genommen wird.

Diese im Zentrum gelegene Baustelle ist im Moment nicht die einzige in Forst. Aktuell erneuert der Landkreis den Straßenzug Domsdorfer, Muskauer Straße. An dieser Kreisstraße gab es bereits im vergangenen Jahr Verzögerungen. Im Bauausschuss teilte Fachbereichsleiterin Sabine Jahnke mit, dass der Landkreis den Termin für die Fertigstellung des Abschnitts von Ende Juni auf Ende Oktober verschoben hat. Frank Kuckert, Sachgebietsleiter der Unteren Straßenbaubehörde beim Kreis, erläutert, dass in diesem Bereich auch viele Medien erneuert werden. Problematisch werde es, wenn die Planung nicht mit dem Bestand übereinstimmt und beispielsweise eine Gasleitung zu dicht unter der Oberfläche verläuft und auf einer Länge von 200 Metern tiefer verlegt werden muss.

Trotz der Verzögerung werde der Landkreis im Juli mit den Arbeiten an der Skurumer zwischen Muskauer und Umgehungsstraße beginnen. Im November soll die Straße wieder befahrbar sein. Frank Kuckert erläutert, dass dies nötig sei, um die Fördermittel aus dem Kommunalinvestitionsgesetz abrechnen zu können.