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Straßenbau in Roggosen wird teurer als geplant

Spree-Neiße. Der Straßenbau zwischen Roggosen und Koppatz kann beginnen. Der Kreisausschuss hat in dieser Woche der Firma Eurovia Verkehrsbau Union in Kolkwitz den Zuschlag erteilt. kkz

Vorgesehen ist, im Sommer den 320 Meter langen Abschnitt zwischen dem Ortseingang Roggosen bis zur Kreuzung Laubsdorfer Weg zu erneuern. Die Verwaltung hatte dafür 310 000 Euro eingeplant. Gebaut wird die Straße nun für rund 331 000 Euro. Diese Kostensteigerung folge dem im Moment überall zu beobachtenden Trend, erläutert Dezernent Olaf Lalk. Bauleistungen seien teurer geworden, außerdem gebe es viele Tiefbaufirmen, die beim Breitbandausbau gebunden sind. Von fünf Firmen, die die Ausschreibungsunterlagen anforderten, gaben nur zwei ein Gebot ab.

Grundsätzlich sei es schwer, die Kosten für die Erneuerung verschiedener Straßenabschnitte miteinander zu vergleichen. Kompliziert gestalte sich beispielsweise im Fall der Kreisstraße in Roggosen die Wasserführung, so Olaf Lalk auf die Nachfrage von Diethelm Pagel (Die Linke). Die Kosten pro Meter seien deshalb höher als bei Straßen, die über Land führen.