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| 19:53 Uhr

Straßenbau
Stolperfalle an der Bordsteinkante wird behoben

Frank Donisch ärgert sich seit Jahren über den Höhenunterschied zwischen Fußweg und Bordstein. Er beträgt sechs bisacht Zentimeter.
Frank Donisch ärgert sich seit Jahren über den Höhenunterschied zwischen Fußweg und Bordstein. Er beträgt sechs bisacht Zentimeter. FOTO: Katrin Kunipatz / LR
Forst. Lkw haben den Gehweg an der Karl-Liebknecht-Straße zerfahren. Das schlimmste Stück will das Betriebsamt nun reparieren. Von Katrin Kunipatz

Über die zu hohe Bordsteinkante ärgert sich Frank Donisch. Er wohnt an der Karl-Liebknecht-Straße. Auf der einen Seite der Straße ist der Gehweg in Ordnung. Aber auf der anderen, wo sein Haus steht, sind die Steinplatten zerbrochen und der Gehweg ist gegenüber dem Niveau des Bordsteins deutlich abgesunken. Einen Höhenunterschied von sechs bis acht Zentimetern hat Frank Donisch gemessen. „Es ist eine Gefahrenquelle.“ Das Problem bestehe seit Jahren, aber die Stadt tue einfach nichts.

Als Ursache für den abgesunkenen Fußweg macht Frank Donisch die schweren Lkw aus. Bevor nämlich der Zoll an die Umgehungsstraße zog, war die Bundesbehörde bis 2002 in der Albertstraße untergebracht. Große Lkw parkten oft halb auf der Straße und halb auf dem Fußweg, damit andere Fahrzeuge die Karl-Liebknecht-Straße passieren konnten. Durch diese  Last wurde das Erdreich stark verdichtet und liegt seitdem unter dem Niveau der Bordsteinoberkante.

Dem Betriebsamt ist das Problem nicht unbekannt. Leiter Roland Obst erläutert, dass der Gehweg noch aus der Vorkriegszeit stammen dürfte. Die großen Schäden entstanden tatsächlich durch Lkw, die auf dem Gehweg abgestellt wurden. Jedoch sei die Unfallgefahr gering, wenn man auf dem Fußweg an der Straße entlang laufe. Nur beim Überqueren gebe es den vom Anwohner beschriebenen hohen Absatz. Jedoch könnte ein Fußgänger auch eine der ehemaligen Zufahrt nutzen. Hier gibt es keine Kanten.

„Um guten Willen zu zeigen, wollen wir am schlimmsten Abschnitt etwas tun“, sichert Betriebsleiter Roland Obst zu. Das Kostenangebot für diesen 50 Meter langen Teil belaufe sich auf 7000 Euro. Der alte Belag muss aufgenommen und der Weg mit Kies und Splitt aufgefüllt werden. Danach kommen neue Platten drauf. Zum Schluss hat der Gehweg wieder das gleiche Niveau, wie der Bordstein. Nun hofft Obst, dass die Firma noch in diesem Jahr mit den Bauarbeiten beginnt und sich der Winter noch etwas Zeit lässt.

Bei Anruf: Reporter 4c
Bei Anruf: Reporter 4c FOTO: Janetzko, Katrin / LR