ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 16:45 Uhr

Kunstsymposium
Steinkreis des Kunstsymposiums bleibt an der Kirche

An seinem Stein, den Einschlüsse aus Eisen interessant machen, hat Jörg Tausch das ineinandergreifende „JT“ gerade fertig gestaltet. Foto: Kunipatz
An seinem Stein, den Einschlüsse aus Eisen interessant machen, hat Jörg Tausch das ineinandergreifende „JT“ gerade fertig gestaltet. Foto: Kunipatz FOTO: LR / Katrin Kunipatz
Forst. Künstler aus Schleife kennzeichnet die Findlinge mit Signets der Teilnehmer. Bleibende Erinnerung an kreatives Treffen. Von Katrin Kunipatz

15 Künstler an 15 Steinen – dieser Steinkreis soll noch in den nächsten Jahren in Sichtweite der Stadtkirche an das 2. Internationale Kunstsymposium erinnern. So haben es die Künstler gemeinsam überlegt. Jeder hat einen der Findlinge, die für das Symposium angeliefert wurden, als seinen Stein auserkoren. Und noch immer liegen sie an Ort und Stelle. Ein Teil hat noch während des Kunstsymposiums das Signet des jeweiligen Teilnehmers erhalten. Steinbildhauer Markus Herold hatte die Steine bearbeitet. An den neun noch nicht gekennzeichneten fügt Jörg Tausch am Donnerstag die Kürzel der Künstler ein. Die Vorlagen dafür hat er sich zuarbeiten lassen. Mit dem Winkelschleifer, vor allem aber in Handarbeit mit dem Meißel fügt er die Zeichen ein. Einige wird er mit Farbe ausfüllen, um die Kürzel besser sichtbar zu machen.

Den Steinkreis will er dabei nicht nur als Erinnerung verstehen. „Er symbolisiert die Einheit Europas“, erklärt Jörg Tausch, der in Schleife zu Hause ist. 15 Künstler aus verschiedenen europäischen Ländern haben sich für zehn Tage in Forst getroffen, miteinander gearbeitet und voneinander gelernt.

Mit der Forster Wohnungsbaugesellschaft habe man sich abgestimmt, dass die Steine vorerst auf der Fläche bleiben können, teilt Stadtteilmanagerin Kathleen Hubrich mit. Sie könnten der erste Teil des entstehenden Parks werden, schlägt Jörg Tausch vor.