1136 Einsätze haben die Feuerwehren im Landkreis Spree-Neiße im Jahr 2019 absolviert. Davon entfielen 336 Einsätze auf die Brandbekämpfung. Das waren 62 weniger als noch im Jahr zuvor. Diese Zahlen hat Landrat Harald Altekrüger (CDU) in der jüngsten Sitzung des Kreistages genannt.

Ebenfalls zurückgegangen sind demnach die Wohnungsbrände. 42 gab es noch im Jahr 2018, ein Jahr später waren es noch 28. Dabei sei das Leben von 13 Bewohnern durch das mutige Handeln der Feuerwehrleute gerettet worden, so der Landrat. In zwei Fällen sei die Hilfe allerdings leider zu spät gekommen.

Bürger sollen mehr für Brandschutz machen

Altekrüger appellierte in diesem Zusammenhang an die Bürger, mehr auf den vorbeugenden Brandschutz in den Wohnungen zu achten. Bis spätestens Ende 2020 müssten zudem Rauchmelder in Wohnungen nachgerüstet werden.

„Sorge bereitet uns der Anstieg bei den Verkehrsunfällen“, so Altekrüger weiter. Mit den 155 Einsätzen im Jahr 2018 sei damals schon ein Höchstwert erreicht worden. Mit 193 Einsätzen sei diese Zahl im Jahr 2019 noch einmal übertroffen worden. 261 Fahrzeuginsassen seien geborgen und zur Versorgung an den Rettungsdienst übergeben worden. Für vier Menschen sei allerdings jede Hilfe zu spät gekommen. Sie erlagen noch am Unfallort ihren Verletzungen.

Feuer in Schwarze Pumpe Rentner stirbt bei Wohnungsbrand

Schwarze Pumpe

Mehr Präventionsmaßnahmen gegen Verkehrsunfälle

„Dieser Trend soll gestoppt werden“, so der Chef der Forster Kreisverwaltung. „Mehr Präventionsmaßnahmen und Rücksichtnahme im Straßenverkehr könnten hier sicher ein erster Schritt sein.“

Außerdem mussten 2019 153 Wald- und Feldbrände gelöscht werden. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr habe sich keiner dieser Brände zu einer Großschadenslage entwickelt.