(slu) Viele strahlende Gesichter waren am Dienstagnachmittag in Klein Jamno neben dem frisch aufgestellten Maibaum zu sehen. Denn lange hatte es in dem Forster Ortsteil gedauert, bis das neue Dorfgemeinschaftshaus eingeweiht werden konnte. Doch nach dem Richtfest im Juli 2018 hatte alles gut geklappt, wie Ortsvorsteher Bernd Simmank noch einmal resümierte. Er dankte Bauplanern, baubeteiligten Firmen und der Stadt für die Unterstützung. Und auch den Einwohnern: denn viele hatten mitgeholfen und beispielsweise Gräben mit ausgehoben, so Simmank.

Neben Bürgermeisterin Simone Taubenek (parteilos) griff denn auch Brandenburgs Agrarstaatssekretärin Carolin Schilde zum Spaten, um eine Blutbuche neben dem neuen Haus einzupflanzen. Carolin Schilde zeigte sich begeistert von der guten handwerklichen Arbeit und der Tatsache, dass der Ortsteil, der zwar keine Kita, Schule oder Einkaufsmöglichkeit habe, nun ein neues Zentrum für die vielfältigen Veranstaltungen bekomme. Auch dass das Feuerwehrgerätehaus und der ortsbildprägende Schlauchturm erhalten wurden, gefalle ihr. „Ich wünsche Ihnen viel gemeinsames Lachen von jung und alt“, sagte sie. Nur ein neuer Name für das als DGH abgekürzte Dorfgemeinschaftshaus müsse noch gefunden werden.

Das Brandenburger Agrarministerium hatte 215 500 Euro aus Leader-Mitteln beigesteuert, die restlichen 25 Prozent der insgesamt rund 288 000 Euro Baukosten brachte die Stadt Forst auf. Laut Bürgermeisterin Simone Taubenek sei auch noch ein Förderantrag für eine neue Terrasse gestellt worden, der jedoch noch nicht bestätigt ist.

Laut Bernd Simmank sind bereits Anmeldungen für private Familienfeiern im neuen Haus bei ihm eingegangen. Aber auch für alle anderen Veranstaltungen der Dorfgemeinschaft wie Fastnacht, Schützenfest, Osterfeuer, Herbsttanz oder Maibaumaufstellen gibt es nun einen geeigneten Ort, so Simone Taubenek. Klein Jamno hat mit dem Heimatverein, dem Rentner- und Seniorenkreis 50plus, der Jagdgenossenschaft, den Schützen oder der Jugendgruppe ein reichhaltiges Vereinsleben.