Forst sollte ein „Blütenfest“ bekommen. Diesen Vorschlag hat die FDP-Fraktion jetzt als Antrag in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. „... wir haben einen gut gefüllten Kalender. Jedoch ist ... aufgefallen ..., dass sich viele Veranstaltungen auf die Forster Innenstadt oder den Rosengarten konzentrieren“, heißt es im Konzept zum Antrag.

Blütenfest in Forst soll dezentral gestaltet sein

„Im Gegenteil beispielsweise zum Rosenfest soll das Blütenfest dezentral gestaltet werden und über das Jahr verteilt stattfinden“, erklärt FDP-Fraktionsvorsitzender Jeff Staudacher. So ließen sich auch die Ortsteile besser einbinden. Die Idee zu dem Blütenfest, das eindeutig nicht als Konkurrenz sondern als Ergänzung zu bestehenden Angeboten gedacht ist, sei aus den Reihen der Parteifreunde gekommen.

„Man könnte das Frühjahr für den Startschuss nutzen und jeden Monat ein Highlight organisieren und, wobei die Aktivitäten von Bürgerinnen und Bürgern, die schon etwas in dem Bereich machen, in den Mittelpunkt gestellt werden“, so Jeff Staudacher. Er denkt dabei unter anderem an private Gartenanlagen, die es zu entdecken gilt, an die Angebote von Imkern oder auch von Gastronomen mit Forster Spezialitäten, die mit eingebunden werden könnten.

Blütenfest ohne große Show

Dabei soll das Blütenfest ohne große Bühne oder große Show auskommen.

„Ein Punkt ist der Leerstand bei Kleingärten. Hier könne man, beispielsweise im Bereich des Bio- oder Chemieunterrichts, Schüler eine Kleingartenparzelle gestalten lassen. Das wertet den Unterricht auf“, meint Jeff Staudacher. Zugleich hätte man hat etwas zum präsentieren

Dass Blütenfest könnte, wenn der FDP-Antrag Zustimmung findet, im Jahr 2021 starten. „Es wäre auch 2022 möglich, wenn 2021 das nächste Steamrose-Festival kommt. Es muss alles leistbar bleiben – auch für den Eigenbetrieb der Stadt, der das Blütenfest koordinieren würde.“

Auch dürfe die Stadt nicht übermäßig finanziell belastet werden. Es soll keine große Anschubfinanzierung geben und viel über Sponsoren und freiwilliges Engagement laufen, das dann mit entsprechenden Ehrungen honoriert wird. „Es könnte so sein, dass eine Person eine Idee für eine neue Rabatte in einem Wohngebiet hat und diese anpflanzt, was eine zweite Person sponsert und die Stadt koordiniert“, erläutert Staudacher.