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| 02:45 Uhr

Stadt und Kreis wollen Skurumer Straße bauen

Forst. Die schlechten Straßen in der Stadt sind ein Ärgernis für die Forster (RUNDSCHAU berichtete am 11. April). KAtrin Kunipatz /

Einwirken könne die Stadtverwaltung Forst nur auf die eigenen Straßen, erläutert Sabine Jahnke, Fachbereichsleiterin Bauen. Und auch wenn die Stadt selbst über keine Mittel verfügt, gibt es verschiedene Förderprogramme, über die Straßenbaumaßnahmen finanziert werden können.

Sabine Jahnke erläutert, dass der Stadt und dem Kreis bereits für das nächste Jahr Fördermittel aus dem Kommunalen Investitionsgesetz zugesagt wurden. Sobald die Spremberger Straße nach den derzeit laufenden Baumaßnahmen wieder freigegeben ist, werden die Muskauer Straße, die Domsdorfer Straße und die Skurumer Straße zwischen Umgehungsstraße und Muskauer Straße grundhaft erneuert. An dieser Kreisstraße ist die Stadt Forst für den Bau der Fuß- und Radwege und der Straßenbeleuchtung verantwortlich. Die Mittel dafür sind bereits in den Haushaltsjahren 2018/2019 eingestellt.

Im weiteren Verlauf zwischen Muskauer Straße und Triebeler Straße ist die Skurumer allerdings eine Gemeindestraße. Hier bemühe sich die Stadtverwaltung Forst allein um den grundhaften Ausbau. "Schon bevor die Umleitung über die Skurumer Straße führte, war der Zustand schlecht", so Sabine Jahnke. Deshalb habe die Stadt Forst im Förderprogramm Kommunaler Straßenbau Landesmittel für die Jahre 2018/19 beantragt. Sollten diese zugesagt werden, kann die Straße einschließlich der Fußwege ausgebaut werden.

Und auch die Sorgen der Anwohner an der Triebeler Straße kennt Sabine Jahnke. Sie bestätigt, dass die Fußwege in einem katastrophalen Zustand sind und das Verkehrsaufkommen in den zurückliegenden Jahren zugenommen hat. Die Triebeler ist die Landesstraße L 47 und deshalb ist für die Erneuerung das Land Brandenburg verantwortlich. "Wir können nur nachfragen", sagt Jahnke, "und erhalten mit dem Verweis auf fehlende finanzielle Mittel abschlägige Antworten". In den kommenden fünf Jahren habe der Landesbetrieb Straßenbau die L 47 nicht in der Planung. Eine Planung nur für die Fußwege anzuschieben, für deren Bau die Stadt verantwortlich ist, sei nicht sinnvoll ohne Kenntnis über den künftigen Verlauf der Straße. "Die Situation ist schwierig und unbefriedigend", sagt die Fachbereichsleiterin. Im Moment gebe es keine Lösung. Wichtig sei deshalb die Kontrolle der Geschwindigkeit. Fährt ein Lkw mit den vorgeschriebenen 30 km/h, folgen die nachfolgenden Fahrzeuge ebenfalls langsamer. Die Triebeler Straße werde davon nicht besser. Aber etwas ruhiger.