ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 18:33 Uhr

Bohrau
Stadt bereitet Leader-Antrag für den Freizeittreff Bohrau vor

Im Forster Ortsteil Bohrau soll das Areal des Freizeittreffs erweitert und saniert werden. Der Spielplatz müsse bleiben, so der Ortsbeirat.
Im Forster Ortsteil Bohrau soll das Areal des Freizeittreffs erweitert und saniert werden. Der Spielplatz müsse bleiben, so der Ortsbeirat. FOTO: Katrin Kunipatz / LR
Forst / Bohrau. Nach Gesprächen im vergangenen Jahr sind die Eckpunkte jetzt abgestimmt. Ein Planungsbüro soll die Unterlagen erstellen. Von Katrin Kunipatz

Der Forster Ortsteils Bohrau soll ein neues Dorfgemeinschaftszentrum bekommen. Im Bauausschuss berichtete Heike Korittke, Verwaltungsvorstand Bauen, über den aktuellen Planungsstand. Ein Planungsbüro soll bestellt werden und in den nächsten zwei Monaten einen Entwurf erarbeiten. Diese Unterlagen müssten bis zum 30. Mai beim brandenburgischen Ministerium für ländliche Entwicklung eingereicht werden, damit die Stadt Forst für das Vorhaben Fördermittel aus dem Leader-Programm beantragen könne. Nach ersten Schätzungen liegen die Kosten zwischen 210 000 und 270 000 Euro. Wird der Antrag befürwortet, erhielte die Stadt eine Förderung von 75 Prozent. Auch für Klein Jamno hatte Forst Mittel aus dem Leader-Programm erhalten.

Bereits im vergangenen Jahr gab es Gespräche mit dem Ortsbeirat und dem Feuerwehrverein der Dorfgemeinschaft Bohrau. Vorgestellt wurden Varianten, wie das Areal des Freizeittreffs entwickelt werden könnte. Herausgearbeitet wurden verschiedene Eckpunkte, die nun dem Planungsbüro als Grundlage dienen. Der ehemalige Konsum soll grundhaft saniert werden. Die Räume sollen künftig multifunktional genutzt werden und einen Sanitärbereich, Küche und Lagerräume enthalten. An das bestehende Gebäude soll ein Gemeinschaftsraum für bis zu 40 Personen angebaut werden. Der bestehenden Toilettencontainer verschwindet. Stattdessen werden WC-Anlagen neu errichtet. Der Hauseingang wird neu gestaltet. Gefordert wird auch ein behindertengerechter Zugang. Für die Außenanlagen einschließlich Terrasse und Spielplatz soll es eine Neuordnung geben, so die Erläuterungen von Heike Korittke.

Der stellvertretende Ortsvorsteher Norbert Salan betonte im Bauausschuss, dass der Spielplatz in jedem Fall erhalten bleiben müsse. „Der Spielplatz ist sehr beliebt und immer gut besucht“, sagte er. Da im Moment ein Anbau nach hinten in Richtung Spielplatz favorisiert wird, sorgt er sich um die künftige Attraktivität des Freizeittreffs. Ein Anbau sei aber auch deshalb schwierig, weil dann die alten Linden fallen müssten. Bauverwaltungsvorstand Korittke erläutert, dass es noch keine konkrete Planung gibt. Es sei geprüft worden, ob die bestehenden Gebäude weiterentwickelt werden können oder der Abriss und Neubau günstiger wären.