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| 15:02 Uhr

Kleinere Leitstellen bei Unwettern
Bei Stürmen Leitstellen vor Ort möglich

Spree-Neiße. Im Falle größerer Unwetter soll die Leitstelle Lausitz im Spree-Neiße-Kreis durch kleinere Leitstellen der Feuerwehren auf Amts- oder Gemeindeebene entlastet werden. Aber es wird auch ein Konzept entwickelt, wie Rettungskräfte auf den Einsatz bei Attentaten vorbereitet werden.

Künftig soll bei starken Unwettern ein Netz kleinerer Leitstellen für die Einsatzkräfte auf Amts- und Gemeindeebene möglich sein. Darauf habe man sich im Verwaltungsstab verständigt, informierte Landrat Harald Altekrüger (CDU)  den Kreistag. Die lokalen Führungsstellen sollen über das Landesvermittlungsnetz mit der Leitstelle Lausitz verbunden sein.

Dieses Vorgehen hatte sich schon bei den vergangenen Stürmen bewährt, bei denen teilweise in den Gerätehäusern der Schwerpunktwehren die Einsätze auf Amts- oder Gemeindeebene koordiniert wurden, um die für ganz Südbrandenburg zuständige Leitstelle in Cottbus zu entlasten. Noch seien nicht alle Voraussetzungen geschaffen, räumte Altekrüger ein, es zeichne sich aber „ein gemeinschaftliches Handeln“ ab.

Auch bei Terrorangriffen werde von der Leitstelle Lausitz derzeit  mit der Polizei ein Konzept erarbeitet, wie Rettungskräfte schon bei der Anfahrt informiert werden, um mögliche Gefahren zu vermeiden. Das für den Rettungsdienst Spree-Neiße zuständige  Unternehmen Falck hatte bereits im vergangenen Jahr Mitarbeiter in der Eigensicherung geschult (die RUNDSCHAU berichtete).

(js)