Die Zahlen beruhen auf der Mai-Steuerschätzung. Damit erhalte Spree-Neiße 2015 rund 46,1 Millionen Euro vom Land.

Gleichzeitig sei jedoch die Wirtschaftskraft des Kreises gestiegen. Laut Olaf Lalk (CDU), Beigeordneter des Landrates, seien die Steuereinnahmen um 8,5 Millionen Euro auf 85 Millionen Euro gestiegen. Das bedeute unterm Strich ein Plus von vier Millionen Euro für den Kreis beziehungsweise für die Umlagegrundlage, aufgrund derer die Kreisumlage berechnet wird.

Bei den Schlüsselzuweisungen büßen Forst und Spremberg im nächsten Jahr mit jeweils mehr als zwei Millionen Euro am meisten ein. Guben bekommt etwa 47 000 Euro mehr, Döbern hat ein Plus von rund 111 000 Euro.

Auch Cottbus muss den Angaben zufolge mit rund einer Million Euro weniger Zuweisungen auskommen. Die Einnahmen sinken demnach auf rund 80 Millionen Euro. Erstaunlich ist dagegen das deutliche Plus für die Landeshauptstadt Potsdam von rund 16 Millionen Euro.