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Millionen für die Städte
Spree-Neiße erhält Millionen aus dem Städtebauprogramm

Spree-Neiße / Cottbus. Der Landkreis Spree-Neiße hat in diesem Jahr gut sechs Millionen Euro aus Programmen der Städtebauförderung erhalten. An die Stadt Cottbus gingen fast drei Millionen Euro.

Nach Angaben des Infrastrukturministeriums hat das Land 2017 fast 94 Millionen Euro für 74 Städte ausgegeben. Das seien gut 16 Millionen Euro mehr als im Vorjahr. Ermöglicht wurde dies durch eine Erhöhung der Bundes- und Landesmittel. Bauministerin Kathrin Schneider (SPD) sagt: „Jeder Euro ist gut eingesetztes Geld in den Städten und Gemeinden. Mit der Förderung leisten wir auch einen wichtigen Beitrag für die Entwicklung des ländlichen Raumes. Jetzt kommt es darauf an, dass auch die nächste Bundesregierung die Städtebauförderung weiterführt. Da sind wir uns mit allen Bundesländern einig.“

In Spree-Neiße haben in diesem Jahr folgende Städte von der Förderung profitiert: Spremberg mit 540 000 Euro, Forst mit 1,46 Millionen Euro, Welzow mit 1,7 Millionen Euro, Spremberg mit 540 000 Euro und Peitz mit 220 000 Euro. Die Stadt Cottbus hat fast drei Millionen Euro erhalten. In den Spreewald flossen laut Ministerium 4,1 Millionen Euro nach Lübbenau, 650 000 Euro nach Lübben und 213 000 Euro nach Vetschau. Der größte Brocken ging mit rund 5,2 Millionen Euro an Wittstock.

Grundlage für die Städtebauförderung sind die bewährten Programme „Soziale Stadt“, „Stadtumbau“, „Städtebaulicher Denkmalschutz“, „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ sowie „Kleinere Städte und Gemeinden“. Neu sind die Programme „Soziale Integration im Quartier“ und „Zukunft Stadtgrün“.

(red/pos)