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Sport frei – für Schule und Vereine

Mit Schülern der Klasse 7c der Gutenberg Oberschule absolviert Sportlehrer Olaf Ihlo die erste Stunde in der sanierten Halle.
Mit Schülern der Klasse 7c der Gutenberg Oberschule absolviert Sportlehrer Olaf Ihlo die erste Stunde in der sanierten Halle. FOTO: Kunipatz
Forst. Kürzer als sonst fiel die Sportstunde für die 7c der Forster Gutenberg Oberschule aus. Denn die Jungen und Mädchen durften erst aufs Hallenparkett, nachdem feierlich das rote Band durchschnitten war. Katrin Kunipatz

Knapp 25 Minuten blieben Sportlehrer Olaf Ihlo für einige Übungen und Spiele an der neuen Volleyballanlage.

Der Freude über die wiedereröffnete Turnhalle tat es keinen Abbruch. "Es ist ein Schmuckstück", sagt Schulleiterin Susann König. Schüler und Lehrer haben diesen Tag herbeigesehnt. Seit November 2015 fand der Sportunterricht in der unsanierten Turnhalle in der Max-Fritz-Hammer-Straße statt oder in der Halle am Pestalozziplatz.

In den zurückliegenden 15 Monaten wurden in der Halle in der Bahnhofsstraße die Tragkonstruktion und der Hallenboden saniert. "Dies hat etwas länger gedauert", erläutert der stellvertretende Bürgermeister Jens Handreck. Entsprechend den Vorgaben der Denkmalbehörde musste das Parkett aufgearbeitet werden. Neu entstanden sind weitere Heizflächen im Bereich der Wände und ein umlaufender Prallschutz. Außerdem wurden neue Sportgeräte wie Reck, Sprossenwand, Schwebebalken, Kletterstangen und eben die Volleyballanlage angeschafft. Durchgeführt haben die Arbeiten überwiegend Firmen aus Forst und Umgebung. Insgesamt wurden in diesem zweiten Bauabschnitt noch einmal rund 250 000 Euro in die Turnhalle der Oberschule investiert. Das Geld stammt aus Mitteln des investiven Ausgleichsfonds des Landes Brandenburg. Die Sanierungsarbeiten sind damit abgeschlossen.

In einem ersten Bauabschnitt wurde beginnend im Jahr 2010 bereits die Außenhülle der über 130 Jahre alten Turnhalle energetisch saniert. Erneuert wurden auch die Fenster, die Hallendecke einschließlich der Beleuchtung, die Heizung sowie die Be- und Entlüftung der Halle. Einen großen Teil der damals geplanten 280 000 Euro-Investition konnte Forst über die Städtebauförderung und Bundesmittel aus dem Konjunkturpaket II bestreiten. Für die Innensanierung mussten Mittel aus einem anderen Förderprogramm beantragt werden, weshalb erst 2015 mit dem zweiten Bauabschnitt begonnen werden konnte. Nach der Fertigstellung bietet die Turnhalle in der Bahnhofsstraße mit ihren bereits 2009 sanierten Außensportanlagen jetzt optimale Bedingungen für Schulsport und Sportvereine.