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| 17:11 Uhr

Aktion
Schüler rennen für den Wünschewagen

Mit Feuereifer bei der Sache: Die Grundschüler aus Eulo laufen Runden auf dem Hornoer Dorfplatz, die Eltern und Lehrer am Rand zählen.
Mit Feuereifer bei der Sache: Die Grundschüler aus Eulo laufen Runden auf dem Hornoer Dorfplatz, die Eltern und Lehrer am Rand zählen. FOTO: LR / Steffi Ludwig
Forst. Beim Spendenlauf auf dem Hornoer Dorfplatz werden die Runden finanziert – auch für Schülerexperimentierkästen.

Rund 60 Schüler und zwei Lehrer der evangelischen Grundschule Forst haben in der Nachmittagssonne des Montags auf dem Hornoer Dorfplatz Runden gedreht – und das für den guten Zweck. Denn im Vorfeld haben sich die Schüler ihre Runden sponsern lassen, von Eltern, der Nachbarschaft oder von Forster Firmen. „Die Höhe ist frei wählbar, allerdings unterschätzen manche Eltern, wie viele Runden ihre Kinder schaffen“, sagt die stellvertretende Schulleiterin Manuela Litta schmunzelnd. Deshalb müsse der Betrag dann manchmal noch herunterkorrigiert werden.

Seit zwölf Jahren, genauso lange wie die Schule existiert, gibt es die Aktion bereits. Jedesmal wird das erlaufene Geld für einen anderen guten Zweck oder für Schulprojekte gespendet. In diesem Jahr sind es Schülerexperimentierkästen, die die Schule anschaffen will. Außerdem soll die Aktion Wünschewagen des ASB unterstützt werden. Dessen „Vater“ Jürgen Haase, Landesgeschäftsführer des ASB Brandenburg, war denn auch in Forst und stellte den Wünschewagen vor, der es Todkranken ermöglicht, eine letzte Reise zu unternehmen. Jede zweite Fahrt gehe an die Ostsee. „Es ist toll, dass Ihr uns unterstützt, denn jeder Cent zählt“, freute sich Haase. Pro Jahr brauche er 100 000 Euro, um 40 bis 50 Reisen zu ermöglichen. „Wenn Ihr rennt wie die Wilden, könnt Ihr zwei bis drei Reisen finanzieren.“

Das taten die Schüler dann auch nach einer kurzen Erwärmung. In Begleitung ihres Sportlehrers Thomas Lawrenz und der Lehrerin Anett Lange umrundeten sie wieder und wieder den Dorfplatz auf der 110 Meter langen Strecke, angefeuert von Eltern, Lehrern oder Großeltern, die die Runden zählten. Die meisten Läufer hielten die vorgegebene halbe Stunde ehrenhaft durch, erlaubt waren auch kleine Pausen. Aufgestellte Wassereimer dienten zur Erfrischung für die Gesichter.

Mehr als 40 Runden schafften schließlich die Besten. Für sie wird es als Auszeichnung Pokale geben. Beim Sportfest am Dienstag wird dann auch bekannt gegeben, welche Spendensumme von den Grundschülern laufen wurde.

(slu)