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| 12:58 Uhr

Offiziell nominiert
SPD Spree-Neiße schickt Kostrewa ins Rennen um Landratsposten

Bundestagsmitglied Ulrich Freese, Sozialdezernent des Landkreises Spree-Neiße Hermann Kostrewa, Ministerpräsident Dietmar Woidke und Brandenburgs SPD-Generalsekretär Erik Stohn nach der Mitgliederversammlung am Freitagabend in Forst (Lausitz). Hermann Kostrewa ist bei der Mitgliederversammlung mit großer Mehrheit offiziell als Kandidat für die Landratswahl am 22. April nominiert worden.
Bundestagsmitglied Ulrich Freese, Sozialdezernent des Landkreises Spree-Neiße Hermann Kostrewa, Ministerpräsident Dietmar Woidke und Brandenburgs SPD-Generalsekretär Erik Stohn nach der Mitgliederversammlung am Freitagabend in Forst (Lausitz). Hermann Kostrewa ist bei der Mitgliederversammlung mit großer Mehrheit offiziell als Kandidat für die Landratswahl am 22. April nominiert worden. FOTO: Spd SPN
Cottbus. Hermann Kostrewa ist in einer Mitgliederversammlung am Freitag mit großer Mehrheit als Kandidat für die anstehenden Landratswahlen am 22. April in Spree-Neiße gewählt wurden.

50 von 52 Mitgliedern (96,15 Prozent) der SPD Spree-Neiße votierten für Kostrewa als Landratskandidaten.

Seine Kandidatenrede stellte Hermann Kostrewa unter das Motto „Damit es vorwärts geht!“ und fächerte dabei die Themenbereiche auf, die er vordringlich in Angriff nehmen möchte, wenn er das Vertrauen der Wählerinnen und Wähler erhält. „Ein Landrat muss ämterübergreifend denken, entscheiden und handeln können. Dabei kommte es mir darauf an, neue Impulse für die weitere wirtschaftliche Entwicklung zu geben, die Angebotsstruktur des ÖPNV zu verbessern, die Ausstattung in den Kitas und Bildungseinrichtungen zu optimieren sowie ein neues Verhältnis mit den Gemeinden aufzubauen “, so Kostrewa. „Wirtschaft und Verkehr sind für mich Aufgabenbereiche, die ich zur Chefsache erklären werde“, so der SPD Landratskandidat weiter.

Der SPD Vorsitzende Spree-Neiße Ulrich Freese, Mitglied des Bundestages, machte zum Ende der Veranstaltung deutlich: „Das heutige Abstimmungsergebnis zeigt, die SPD steht mit ganzer Kraft hinter Hermann Kostrewa. Dies ist anders, als bei der CDU. Harald Altekrüger musste sich selber vorschlagen und wurde lediglich von 68 Prozent der Mitglieder zum Kandidaten gewählt. Das ist nicht überzeugend und hat etwas mit dem Zerfallprozess der CDU, wie er auf Bundesebene in der Diskussion um Angela Merkel ebenfalls sichtbar wird, zu tun“, meint Freese.

Mit Hermann Kostrewa werde ein Kandidat ins Rennen geschickt, der zwei Jahrzehnte Erfahrung in der Verwaltung des Landkreises Spree-Neiße hat. Freese: „Wir brauchen einen Landrat, der nicht seine Fahne in den Wind hängt, sondern im Interesse des Landkreises und der Region auch kratzbürstig gegenüber Land, Bund und Europa auftritt.“ Kostrewa ist Leiter des Dezernats Soziales, Gesundheit, Jugend, Bildung und Kultur und Erster Beigeordneter im Landkreis Spree-Neiße.

(pm/lsc)