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Spree-Neiße
SPD fürchtet um Bundesfördermittel

Spree-Neiße. Der wieder zum Kreisvorsitzenden  der SPD gewählte Ulrich Freese hat vier Monate vor den Landratswahlen Kritik in Richtung der CDU-Amts­inhaber losgelassen. Nach Absage der Kreisgebietsreform sei es zwingend erforderlich, dass die Gebietskörperschaften ihre interkommunale Zusammenarbeit zum Wohle der Region intensivieren. „Es ist ein Unding, dass bis heute die groß angekündigte Wirtschaftsregion GmbH immer noch nicht funktionstüchtig ist, ein Geschäftsführer fehlt und somit auf Fördertöpfe, die auf Bundesebene zur Verfügung stehen, nicht zugegriffen werden kann.“ Dies, so Freese, „ist ein Armutszeugnis der CDU-Landräte und des CDU-Oberbürgermeisters von Cottbus“.

Freese wurde am Freitag mit 87,8 Prozent der Stimmen für weitere zwei Jahre zum Vorsitzenden des SPD-Unterbezirks gewählt. Seine Stellvertreter sind der Sozialdezernent im Landkreis, Hermann Kostrewa, der 75,6 Prozent der Stimmen erhielt, sowie Mario Müller aus Kolkwitz, der mit 95,1 Prozent der Stimmen gewählt wurde. Helmut Ließ aus Forst ist weiterhin  Kassierer, weite Vorstandsmitglieder sind Bianca Köcher-Böning aus Burg, Martin Bleidießel aus Klein Loitz, Ralf Hugler und Alexander Fritzke aus Spremberg, Ilse Jannaschk aus Guben, Sarah Zimpel aus Forst sowie Hans-Jürgen Bauer aus Peitz.

Im Zusammenhang mit der Landratswahl findet am 9. Februar eine  Mitgliederversammlung des Unterbezirks in Forst statt.