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| 16:03 Uhr

Sparsames Licht in Spree-Neiße gefragt

FOTO: Yilds_1b | Flickr | CC BY-SA 2.0
Spree-Neiße. In Guben und Forst gibt es sie bereits. In Spremberg wird noch geprüft, ob sich der Einsatz von LED-Lampen an den Straßen lohnt. René Wappler

Die Mitarbeiter der Städtischen Werke schlagen vor, die Kraftwerkstraße mit LED-Leuchten auszustatten, um dann den Bereich eventuell auszudehnen. Im November werden die Stadtverordneten über einen entsprechenden Antrag der CDU abstimmen. Deren Fraktionschef Andreas Bränzel geht davon aus, dass sich mit von LED-Leuchten mindestens 20 Prozent der Stromkosten einsparen lassen. Der umstrittene Beschluss der Spremberger Stadtverordneten, jede zweite Lampe in den Nachtstunden dunkel zu lassen, könne damit womöglich wieder außer Kraft treten.

Dabei würde Spremberg nur dem Beispiel anderer Städte folgen. Der Pressesprecher der Stadtverwaltung Guben, Bernhard Schulz, spricht von einem "riesigen Sparpotenzial - vor allem mit Blick auf die Haushaltskonsolidierung". Ein großer Anteil der 3000 Lampen im Gubener Stadtbild ist bereits auf LED umgerüstet, nachdem sich die Städtischen Werke Guben im Jahr 2013 zum Umbau der Straßenbeleuchtung verpflichtet hatten.

Im Juni dieses Jahres beschlossen auch die Stadtverordneten in Forst, die Straßenlaternen auf LED-Technik umzurüsten.